Zahlreiche Einsätze für Schwangauer Feuerwehr

Vorfreude auf Eröffnung im Herbst

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Während mehrere Mitglieder der Feuerwehr Schwangau für ihre 20-jährige Vereinstreue ausgezeichnet werden, darf sich Klaus Schindele (2. v. r.) darüber freuen, dass ihn Ulrich Isele (v. l.), Christoph Schäfer und Martin Schweiger für 25 Jahre aktiven Dienst würdigen.

Schwangau – Am letzten September-Wochenende soll es endlich soweit sein: Im Rahmen eines dreitägigen Festes soll das neue Feuerwehr-Gerätehaus eingeweiht werden.

Darauf verwiesen Kommandant Martin Schweiger und Vorsitzender Christoph Schäfer jetzt in der Jahreshauptversammlung der Schwangauer Feuerwehr. Beide rührten denn auch ganz kräftig die Werbetrommel für die verschiedenen Attraktionen, die dabei anlässlich der feierlichen Einweihung des neuen Feuerwehrhauses vom 27. bis zum 29. September vonstatten gehen. Bei der werde schließlich auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ins Dorf der Königsschlösser kommen und eine Ansprache halten, teilte Kommandant Schweiger den zahlreichen Besuchern der Versammlung mit. 

Erfreut zeigte er sich darüber, dass der Zeit- und Kostenrahmen für den Baus des neuen Feuerwehrhauses „nach aktuellem Sachstand“ eingehalten werden könne. Zu den Besuchern der Versammlung im „Gasthof am See“ zählte neben zahlreichen Kameraden aus der eigenen Wehr sowie mehreren Brandbekämpfern aus den Nachbarorten unter anderem auch Bürgermeister Stefan Rinke. Und während er vor allem „allen Aktiven für die vielen Stunden“ dankte, die diese im vergangenen Jahr nicht nur im Zeichen der Brandbekämpfung geleistet hätten, richteten er und Schweiger zudem ihren Dank an die Firmen, „die ihre Mitarbeiter während der Arbeitszeit immer wieder zum Dienst bei der Feuerwehr gehen lassen“.

 117 Aktive

Zuvor hatte Schweiger in seinem Kommandantenbericht nicht nur ausführlich über die umfangreichen Tätigkeiten der derzeit 117 aktiven Feuerwehrdienstleistenden im abgelaufenen Berichtsjahr informiert. Ausführlich ging er auch auf den aktuellen Fuhrpark sowie die Ausrüstung ein, mit denen die Feuerwehr in dieser Zeit 81 Einsätze geleistet habe und die beide zum Teil erneuert werden müssten. 

Viele Übungen

Dafür habe die Wehr 1092 Mann an Personal einsetzen müssen, was ebenso eine leichte Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren bedeutet, wie die Zahl der Einsatzstunden. Diese betrug 1399. Dazu kommen38 Übungen sowie 1087 Ausbildungsstunden mit 438 Teilnehmern. Außerdem haben die Aktiven an verschiedenen Schulungen beziehungsweise Lehrgängen teilgenommen. Im Nachwuchsbereich konnten jüngst fünf junge Feuerwehrdienstleistende ihre Ausbildung erfolgreich abschließen und können „nun in den aktiven Dienst eingebunden“ werden. 

Nach einem kurzen Rechenschaftsbericht des Schriftführers Peter Reinelt und der Bekanntgabe des aktuellen Kassenbestandes der Brandbekämpfer von rund 64.800 Euro durch Kassier Norbert Lenz würdigte auch der Ostallgäuer Kreisbrandinspektor Peter Einsiedler des Engagement der Schwangauer Wehr. Im Zuge dessen dankte er den aktiven Einsatzkräften „für eure Zeit, die ihr zum Schutz und Wohl der Bevölkerung opfert“, und wünschte ihnen für die Zukunft: „Kommt alle wieder gesund vom Feuerwehrdienst heim.“

lex

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