Gelungenes Jubiläumskonzert in Nesselwang

Leidenschaftlich und gekonnt

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Verdientermaßen mit großem Beifall bedacht: Das „Ensemble Vocale“ begeistert die Zuhörer seines Jubiläumskonzerts.

Nesselwang – Ein 25. Geburtstag ist ein triftiger Grund zum Feiern. Das weiß auch das „Ensemble Vocale“.

Deshalb hat sich der Chor aus Nesselwang etwas ganz Besonderes zu seinem 25-jährigen Bestehen ausgedacht. So bot er den Besuchern bei seinem Jubiläumskonzert immerhin gleich zweimal die Möglichkeit, die Sänger unter der Leitung von Gottfried Allgaier in Aktion zu erleben. Nach einem ersten Teil in der Pfarrkirche St. Andreas folgte im Anschluss daran eine Fortsetzung im Pfarrheim.

 Souverän von Allgaier dirigiert, stellte das „Ensemble Vocale“ dabei sowohl seine große Leidenschaft für geistige als auch weltliche Musik eindrücklich unter Beweis. Indem die knapp 20 Frauen und Männer den musikalischen Bogen über eine Zeitspannne von fast fünf Jahrhunderten spannten, legten sie ein beeindruckendes Zeugnis ihres breitgefächerten Gesangsrepertoires ab. Während sie sich im ersten Teil in der Kirche überwiegend geistigem Liedgut widmeten, stand der zweite Teil mehr im Zeichen weltlicher Klänge.

 Schon Johann Sebastian Bachs Eröffnungsstück „Ich freue mich im Herrn“ unterstrich nicht nur die große Sangeslust, sondern auch die gut geschulte Sangeskunst des Ensembles, das Allgaier auch anschließend mit versiertem Dirigat durchs Programm führte. Dieses wartete abwechselnd mit ruhigeren und lauteren sowie mehr getragenen beziehungsweise heitereren Klangfolgen auf. 

Die Sänger bewiesen zudem ihre sprachliche Gewandtheit, mit der sie außer deutschen auch noch englische und lateinische Texte zu Gehör brachten. Dementsprechend gelang es dem „Ensemble Vocale“, das Auditorium beinahe eineinhalb Stunden lang fest in seinen musikalischen Bann zu ziehen. Gleichzeitig erwies der Chor unter anderem mit „O Nata Lux“ und „The Lord bless you and keep you“ Morten Lauridsen sowie John Rutter in der Kirche genauso seine Reverenz, wie etwa Cesar Bresgen, Miguel Matamoros und Antonio Scandello, mit deren „Mich brennt´s in meinen Reiseschuhen“, „El Juramento“ und „Ein Hennlein weiß“ die Sänger im Pfarrheim unterhielten. Dafür bedankten sich die Besucher bereits nach dem ersten Teil mit sehr langem Beifall.

lex

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