Enten, die rennen

Eine absolute Neuheit feiert vielleicht schon bald Premiere in Füssen. Infolgedessen soll nämlich am zweiten Tag des ersten sogenannten Brücken- festes, das am 31. Juli sowie 1. August bei und auf der Theresienbrücke am Lech über die Bühne geht, gleichzeitig auch das allererste Füssener Entenrennen stattfinden.

Im Rahmen dessen sollen am ers- ten Augusttag um 15 Uhr maximal 2500 kleine, gelbe Gummienten beim Kraftwerksausgang der „Füssener Textil AG“ unterhalb des Lechfalls in die Fluten des Flusses gesetzt werden. Diese sollen die Enten dann in Richtung Theresienbrücke treiben, wo schließlich auch das Ziel dieses „tierischen“ Wettbewerbes ist, bei dem es für die Besitzer der 40 erstplatzierten Schwimmvögel „attraktive Preise“ zu gewinnen gibt, wie Andrea Fröhle von Füssen Tourismus und Marketing (FTM) kürzlich erklärte. Das von FTM mit Unterstützung der Füssener Werbegemeinschaft sowie der örtlichen Feuerwehr und der Wasserwacht organisierte Spektakel dient dabei laut Philipp Hoffmann von FTM dem Zweck, „möglichst viel Geld für die integrativen Gruppen des Kindergartens St. Gabriel zu sammeln.“ Das sind Gruppen, bei denen behinderte und nicht behinderte Kinder zusammen betreut werden und vor allem die behinderten Kinder „gezielt gefördert“ würden, wie die Leiterin von St. Gabriel, Sibylle Berktold, kürzlich erklärte und dabei darauf verwies: „Wir sind auf Spenden angewiesen.“ Enten bis 31. Juli abgeben Wer die Aktion unterstützen möchte, könne daher nach Auskunft Hoffmanns ab dem morgigen Freitag „eine oder mehrere nummerierte Enten in verschiedenen Geschäften der Füssener Werbegemeinschaft oder in der Tourist Information Füssen zum Preis von drei Euro kaufen und den dazugehörigen Anmeldeschein ausfüllen.“ Schließlich, so Hoffmann weiter, „müssen alle teilnehmenden Enten bis zum 31. Juli bei einer der Verkaufsstellen abgegeben werden. Als Beleg erhält der frischgebackene Rennstallbesitzer einen Teilnahmeschein, auf dem die Nummer der Ente eingetragen ist.“ Welche Ente dabei dann am 1. August sozusagen den Schnabel vorne hat, werde nach Hoffmanns Informationen von der Füssener Feuerwehr sowie der Füssener Wasserwacht über einen Zieltrichter ermittelt. Wenn es keine technischen Probleme gebe, auf die der Kommandant der Feuerwehr, Heinz Weller, jüngst hinwies, indem er betonte, dass „die Fliessgeschwindigkeit im Lech nicht zu hoch“ sein dürfe. So hofft sicherlich nicht nur er, dass es beim ersten Füssener Entenrennen nicht stark regnen wird.

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