Landratsamt sucht Besucher des Jugendzentrums Reutte

Vorsicht vor Masern

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Das Landratsamt Ostallgäu sucht Jugendliche, die Mitte September im Jugendzentrum "Smile" in Reutte waren. Sie könnten sich mit Masern infiziert haben.

Reutte/Ostallgäu - Das Landratsamt Ostallgäu sucht nach Personen, die zwischen dem 11. und 14. September im Jugendzentrum "Smile" waren und keinen Impfschutz haben. Sie könnten sich dort mit Masern infiziert haben.

Die Landessanitätsdirektion Tirol hat nach Angaben des Landratsamtes Ostallgäu am 21. September einen bestätigten Masernfall in Reutte bekanntgegeben: Die betroffene Person befindet sich bereits in ärztlicher Behandlung und ist nicht mehr ansteckend.

Das Gesundheitsamt Ostallgäu sucht nun nach Personen, die zwischen 11. und 14. September im Jugendzentrum „Smile“ in Reutte waren und keinen Impfschutz haben.

Denn die erkrankte Person hielt sich im Jugendzentrum „Smile“ in Reutte, einer sehr stark frequentierten Einrichtung mit großem Einzugsgebiet, auf. Die hochinfektiösen Masern werden sehr leicht durch eine Tröpfcheninfektion über bloßes Niesen, Husten und Sprechen übertragen. Somit kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Krankheitsfälle im Bezirk Reutte und unter Umständen auch im Landkreis Ostallgäu auftreten.

Das Gesundheitsamt Ostallgäu wendet sich daher insbesondere an alle Besucherinnen und Besucher ohne entsprechenden Impfschutz, die sich zwischen 11. und 14. September im Jugendzentrum „Smile“ aufgehalten haben.

Dr. Michaela Hoffmann vom Gesundheitsamt Ostallgäu: „Achten Sie bitte auf Krankheitssymptome. Sollten in den nächsten Tagen Beschwerden auftreten, die einer Grippe ähneln, kann diese hochinfektiöse Erkrankung bei Personen, die überhaupt nicht oder nur einmal gegen Masern geimpft sind, nicht ausgeschlossen werden.“

In diesem Fall empfiehlt das Gesundheitsamt, sofort zu Hause zu bleiben und die Ärztin/den Arzt zunächst nur telefonisch zu kontaktieren.

Gleichzeitig verweist das Gesundheitsamt Ostallgäu darauf, dass die Bevölkerung aus diesem aktuellen Anlass überprüfen sollte, ob ein ausreichender, erst nach zwei Impfungen gewährleisteter Impfschutz gegen Masern besteht.

kb/mm

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