Grundsteinlegung für exklusives Hotel des Wittelsbacher Ausgleichsfonds in Hohenschwangau

"Weil der Ort so besonders ist"

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Legen bei der Grundsteinlegung Hand an: Die Architekten Stefan Seifert (v.l.) und Johannes Wegmann, WAF-Geschäftsführer Michael Kümmerle, Landrätin Maria Rita Zinnecker, seine Königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern, Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und Thomas H. Althoff von der Althoff Beratungsgesellschaft.
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Legen bei der Grundsteinlegung Hand an: Die Architekten Stefan Seifert (v.l.) und Johannes Wegmann, WAF-Geschäftsführer Michael Kümmerle, Landrätin Maria Rita Zinnecker, seine Königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern, Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und Thomas H. Althoff von der Althoff Beratungsgesellschaft.
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Legen bei der Grundsteinlegung Hand an: Die Architekten Stefan Seifert (v.l.) und Johannes Wegmann, WAF-Geschäftsführer Michael Kümmerle, Landrätin Maria Rita Zinnecker, seine Königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern, Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und Thomas H. Althoff von der Althoff Beratungsgesellschaft.
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Legen bei der Grundsteinlegung Hand an: Die Architekten Stefan Seifert (v.l.) und Johannes Wegmann, WAF-Geschäftsführer Michael Kümmerle, Landrätin Maria Rita Zinnecker, seine Königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern, Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und Thomas H. Althoff von der Althoff Beratungsgesellschaft.
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Legen bei der Grundsteinlegung Hand an: Die Architekten Stefan Seifert (v.l.) und Johannes Wegmann, WAF-Geschäftsführer Michael Kümmerle, Landrätin Maria Rita Zinnecker, seine Königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern, Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und Thomas H. Althoff von der Althoff Beratungsgesellschaft.
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Legen bei der Grundsteinlegung Hand an: Die Architekten Stefan Seifert (v.l.) und Johannes Wegmann, WAF-Geschäftsführer Michael Kümmerle, Landrätin Maria Rita Zinnecker, seine Königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern, Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und Thomas H. Althoff von der Althoff Beratungsgesellschaft.
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Legen bei der Grundsteinlegung Hand an: Die Architekten Stefan Seifert (v.l.) und Johannes Wegmann, WAF-Geschäftsführer Michael Kümmerle, Landrätin Maria Rita Zinnecker, seine Königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern, Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und Thomas H. Althoff von der Althoff Beratungsgesellschaft.
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Legen bei der Grundsteinlegung Hand an: Die Architekten Stefan Seifert (v.l.) und Johannes Wegmann, WAF-Geschäftsführer Michael Kümmerle, Landrätin Maria Rita Zinnecker, seine Königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern, Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und Thomas H. Althoff von der Althoff Beratungsgesellschaft.

Schwangau – Vor einem halben Jahr begannen die Arbeiten für das neue exklusive Sterne-Hotel in Hohenschwangau.

Nachdem die Aushubarbeiten beendet sind, konnte am vergangenen Mittwoch der Grundstein für den Hotelneu- und Erweiterungsbau gelegt werden. Neben Vertretern der Kommune und des Landkreises legte dabei auch seine Königliche Hoheit, Herzog Franz von Bayern, mit Hand an. Spätestens Anfang 2019 soll das Hotel seinen Betrieb aufnehmen, buchbar sind jetzt schon Angebote für die Wintersaison 2018/19.

Ungefähr dort, wo in gut zwei Jahren die Gäste im neuen Hotelkomplex einchecken sollen, hatten sich vergangene Woche zahlreiche Ehrengäste unweit des alten Hotels Lisl und zwischen Baggern, Kränen und Baufahrzeugen versammelt. 

Wo seit dem Herbst vergangenen Jahres die Arbeiten für die Hotelerweiterung „Alpenrose“ in vollem Gang sind, wurde nun ein historischer Akt vollzogen: im Beisein von Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU), seiner Königliche Hoheit, Herzog Franz von Bayern, des Schwangauer Bürgermeisters Stefan Rinke sowie Vertreter der „Althoff Hotel Gruppe“ wurde der Grundstein für das einzigartige Hotel gelegt. 

Das Projekt soll ein Wachstumsmotor für die Tourismuswirtschaft in der Region werden, wie Michael Kümmerle, Vorsitzender der Geschäftsführung des Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF) in seiner Begrüßung wünschte. „Dieser Ort ist ein bedeutender Teil des kulturellen Erbes des Hauses Wittelsbach“, so Kümmerle. Es sei wichtig gewesen, nach dem Museum der bayerischen Könige einen weiteren Baustein zur hochwertigen touristischen und kulturellen Entwicklung Hohenschwangaus zu legen. 

Im Ergebnis, so Kümmerle, werde ein Gesamtkonzept umgesetzt, dass das historische Ensemble – neben den beiden Königsschlössern das Hotel Alpenrose, die Gebäude in der ersten Reihe der Alpseestraße und das Hotel Lisl – im Blick habe. Insbesondere um dieses Ensemble, um die Blickbeziehungen und vor allem um die exponierte Lage war es in den Planungen immer wieder gegangen, seitdem die Pläne für den 137-Zimmer-Neubau im Schwangauer Gemeinderat eingegangen waren (der Kreisbote berichtete mehrfach). 

Bürgermeister Stefan Rinke ging ebenfalls auf die Besonderheit dieses einzigartigen Ortes ein. „Für diese Feststellung gibt es Stein gewordene Zeugen, die beiden Königsschlösser“. Es sei kein Zufall, dass die Schlösser in Schwangau stehen. „Die Einheimischen sagen, der Ort ist nicht besonders, weil hier die Schlösser stehen. Vielmehr stehen die Schlösser hier, weil der Ort so besonders ist“. 

Schon Kronprinz Maximilian, der Vater von König Ludwig II., sei auf der Suche nach einer Residenz für sich und eine Familie von einem romantischen Geist beseelt gewesen; eine Romantik, die sich hier, vor dem Gebirge und dem dunklen Wald mit einem See und einer Burgruine manifestiert habe. Doch genau deshalb auch bringe der Ort eine besondere Verantwortung mit sich: „Eine Zerstörung der Natur für profane Zwecke wäre für Maximilian oder Ludwig undenkbar gewesen“. Sie hätten versucht, die Natur mit ihren Schlössern zu veredeln. Für diese Tradition stehe Herzog Franz von Bayern. 

Eine Gratwanderung

Nun schließe sich ein neues Großprojekt an, das ein Gesamtensemble aus Alt und Neu in Hohenschwangau schaffen solle, so Rinke weiter. Der Gemeinderat habe es sich dabei nicht leicht gemacht, erinnerte er. Ein Neubau an diesem Ort sei immer eine Gratwanderung, so der Bürgermeister. Aber: „Wir sind überzeugt, dass das Haus Wittelsbach mit diesem einmaligen Ort genauso respektvoll und vorsichtig umgeht wie die Bevölkerung.“ 

Ganzjährige Erholung

Umsetzen wird diese Ziele für den Wittelsbacher Ausgleichsfonds die „Ameron Hotel Collection“, die zur Althoff Beratungs- und Betreuungsgesellschaft mit Sitz in Köln gehört. In deren Portfolio finden sich vornehmlich 5-Sterne-Hotels. In einer Pressemitteilung der Amerongruppe, die nach eigenen Angaben 4-Sterne-Lifestyle-Hotels in den schönsten Städten Deutschlands und der Schweiz betreibt, heißt es weiter, man wolle den Gästen ganzjährig Erholung, besondere kulinarische Genüsse und sportliche Aktivitäten anbieten. 

Das SPA positioniere sich als „Hideaway der Könige“, der direkte Zugang zum Alpsee und der 850 Quadratmeter große Spa-Bereich biete Erholung und Entspannung, wo schon Bayerns Könige Ruhe gesucht haben. Weiterhin soll ein Tagungs- und Konferenzbereich für Meetings und Events mit Besprechungsräumen und einem Forum entstehen.

 Bevor sich die Festgäste zu einem Umtrunk trafen, vollzogen Architekten, Planer und Verantwortliche die Grundsteinlegung und mauerten eine Kapsel ein, die als Zeitdokumente Euro-Münzen, Zeitungen, einen USB-Stick mit den Plänen des Hotels sowie Handzeichnungen des Architekten, ein Foto seiner königlichen Hoheit, einen Zimmer-Schlüssel des Hotel Lisl sowie einen Orden der Alpenrosen und eine Einladung zur Grundsteinlegung enthält.

gau

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