Erster Heimsieg für EV Füssen

Lange haben die Füssener auf den ersten Heimsieg der laufenden Saison warten müssen. – endlich war es soweit. Nur 576 Zuschauer sahen jedoch das 5:0 (1:0,3:0,1:0) gegen den Deggendorfer SC. Stürmer Kevin Lavallee erzielte dabei drei Treffer und Torwart Andreas Jorde feierte zurecht einen „Shot-out". Mit auf dem Eis gegen Deggendorf war nach längerer Verletzungspause Kapitän Eric Nadeau. Zuvor hatten die Leopards auswärts trotz guten Spiels in Rosenheim verloren.

In den ersten Minuten des Spiels kamen die Gäste nicht ein einziges Mal gefährlich vor das Tor des EVF. Allerdings dauerte es bis zur 17. Minute, ehe durch Kevin Lavallee auf Zuspiel von Jordie Preston der Führungstreffer fiel. Im zweiten Abschnitt nahmen die Füssener dann wieder mehr Dampf auf und in der 22. Minute war es abermals Lavallee, der auf Pässe von Christian Völk und wieder Preston zum 2:0 vollendete. Spätestens mit dem dritten Treffer in Überzahl von Andrej Naumann war aufgrund der Überlegenheit klar, dass der erste Heimerfolg zum Greifen nah war. Nach dem 4:0 durch Lavallee in der 37. Minute wechselten die Deggendorfer ihren Torwart aus, was aber am Spielgeschehen nichts änderte. Die Gäste erwiesen sich als zu harmlos und konnten die EVF-Abwehr um Torwart Jorde nicht in Verlegenheit bringen. Knapp eine Minute im dritten Drittel gespielt und schon klingelte es abermals im Gäste-Tor. Kapitän Eric Nadeau vollendete im Alleingang zum 5:0. Eine Puckstafette von Preston über Nadeau zu Tim Richter hätte fast noch das halbe Dutzend vollgemacht. Nur das Torgestänge verhinderte das. Trainer Georg Holzmann wertete den Sieg als Verdienst der gesamten Mannschaft. Besonders freute er sich über den Zu-Null-Erfolg für Goalie Jorde. Auswärtssieg war drin Zwei Tage zuvor, am Freitag, hatten die Leopards in Rosenheim verloren. Es war jedoch der Füssener Kronawitter, der nach Zuspiel von Preston zur Führung traf. Füssen brachte dann die Gastgeber zunehmend in Verlegenheit. Doch das nächste Tor gelang in der 12. Minute den Hausherren, wobei Jorde, der vorher schon einige Male gut geklärt hatte, keine Abwehrmöglichkeit hatte. In der Folge geriet der Spielfluss der Füssener ins Stocken, sodass der an diesem Abend äußerst gefährliche Newhook den Führungstreffer für Rosenheim erzielte. Nur kurz darauf war Jorde beim 3:1 für die Gastgeber wieder machtlos. Das 4:1 nicht einmal zwei Minuten später war begünstigt durch eine unnötige Strafzeit wegen Behinderung, Torschütze war zum zweiten Mal Newhook. Füssen wollte es im letzten Durchgang noch einmal wissen, was nach nur 43 Sekunden in diesem Abschnitt Rosenheims Torwart aber verhinderte. In der 46. Minute bei jeweils vier Spielern setzte sich dann aber Jordie Preston vehement durch und verkürzte auf 4:2. Kurz darauf nutzte Newhook mit seinem 3. Treffer eine Rosenheimer Überzahl zum 5:2. Björn Friedl erzielte kurze Zeit später den 3. Füssener Treffer. Mit 3:5 unterlagen die Leopard s gegen die Bulls trotz ansehnlicher Leistung. „Ich habe spielerisch keinen großen Unterschied gesehen, aber wir bekommen zu einfache Tore und um Tore zu schießen, müssen wir zu viel arbeiten“, resümierte Holzmann hernach.

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