Enge Einbindung der Anwohner

Ersterschließungsarbeiten am »Sonnbichl« starten in Lechbruck

Die Straße Sonnbichl in Lechbruck
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Nachdem der Baustart wetterbedingt zwei Mal verschoben wurde, wird seit dieser Woche an der Erschließung der Straße Sonnbichl gearbeitet.
  • vonSilke Zink
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Lechbruck – Am Montag sind die Straßenerschließungsarbeiten „Sonnbichl“ gestartet, nachdem diese wetterbedingt zwei Mal verschoben werden mussten. Den genauen Zeitplan stellte jetzt Thorsten Montella vom Planungsbüro WipflerPLAN in der Sitzung des Lechbrucker Gemeinderats vor. Wie Montella versicherte, werden die Arbeiten nun an der Straße Bergblick beginnen. Die Fertigstellung soll im kommenden November sein.

Die Gemeinderäte sprachen erneut die Straßenbreite von 4,75 Meter inklusive der Weilheimer Kante (Straßenrand) und den Wendehammer für das Müllfahrzeug an. Die Straße soll im Steilbereich an der Einmündung Bergblick fünf Meter breit werden.

Außerdem sollen die Straßenbeleuchtung, Strom, Breitband sowie die Wasserversorgung, der Schmutz- und der Regenwasserkanal verlegt werden. Letzterer soll ins „Höllbächle“ abgeleitet werden. Da es sich bei der Straße Sonnbichl um eine Ersterschließung handelt, tragen die Kosten des Straßenbaus zu 90 Prozent die Anlieger. Auf vereinzelte Wünsche der Anwohner versuchte die Gemeindeverwaltung einzugehen.

Wöchentlicher Austausch

Bürgermeister Werner Moll (FW) bedankte sich bei Montella für die Vorweginformation der Anlieger. „Mir ist es wichtig, dass es in der Bauphase wöchentlich eine Jour fixe gibt, in der die Anwohner eventuelle Mängel anzeigen und wir verwaltungsseits reagieren können.“ Der Rathauschef fügte hinzu: „Auch soll in diesen wöchentlichen Treffen geregelt und kommuniziert werden, wenn eventuell die Straßen nicht befahren werden dürfen und wo dann die Anwohner parken können.“

Planer Montella hofft auf das Verständnis der Anwohner: „Wo gebaut wird, entstehen immer mal wieder Probleme. Mal steht ein Bagger im Weg, mal kann ich meine Zufahrt nicht benutzen. Wir bauen es nicht für die Gemeinde und nicht für uns, wir bauen es für die Anwohner und das für die nächsten zwei, drei Generationen.“

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