Erstes Tuning-Treffen kommt gut an

"Wir sind zufrieden"

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Lera Boger (links) und Jenny Wegmann sind darauf stolz, dass ihnen zur eigenhändigen Auto-Umgestaltung immer was Cooles einfällt. Unter Tuning verstehen beide auch „Veränderungen am Design, zum Beispiel der Lackfarbe“.

Füssen – Getunte Wagen waren am Sonntag in Füssen zu sehen. Denn zu einem Tuning-Treffen hatten die Gruppen „Projekt 875ers und „No Support“ aus Sonthofen via Facebook Pkw-Fahrer eingeladen. Als Treffpunkt diente am vergangenen Sonntag der Füssener Volksfestplatz in der Kemptener Straße.

„Wir sind zufrieden, wie unsere erste Veranstaltung anläuft. 300 Autos der Gäste sind bereits auf den Platz gefahren und parken hier in der Reihe“, erklärte Jenny Wegmann auf Nachfrage des Kreisbote am frühen Nachmittag, als starker Regen einsetzte. Bis gegen 17 Uhr liefen Dezibel-Messungen und Auto-Bewertungen. Das Fachsimpeln ging unterm Regenschutz weiter. 

Aussteller aus der Region gaben auf dem Volksfestplatz Tipps, wie ein PKW-Besitzer sein Auto nach eigenen Ideen verändern kann. Lera Boder, die eine Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin macht, brachte es im Gespräch mit dem Kreisbote auf den Punkt: „Uns geht es immer darum, aus einem Serienmodell etwas ganz Besonderes zu machen.“ 

Jenny Wegmann ergänzt: „Wir passen auf unser neu gestaltetes Auto gut auf. Wir sind keine Raser, die das Risiko suchen. Wir halten uns an die Straßenverkehrsordnung, haben immer guten Kontakt zum TÜV und sind im Besitz der Papiere, die bescheinigen, dass alles seine Ordnung hat.“ Sie fügt hinzu: „Sollten wir in eine Kontrolle geraten, was bei unseren auffälligen Autos immer der Fall sein kann, können wir mit den Genehmigungen den erforderlichen Nachweis führen.“ 

Gute Resonanz 

Dass die Mitglieder der beiden Gruppen „Vorurteilen ausgesetzt sind“, wie auch Alexander Heinze aus dem Organisationsteam nicht unerwähnt lassen will, kann ihr Engagement offensichtlich nicht bremsen. „Die gute Resonanz, die wir in Füssen erfahren haben, motiviert uns, 2018 wieder hierher zu kommen, wenn wir das wieder dürfen“, sagt Jenny Wegmann. 

Die Suche nach einem Platz für das Treffen hatte sich ziemlich schwierig gestaltet, wie Wegmann berichtet. „Eine Kollegin gab mir den Tipp, in Füssen anzufragen. Wir danken der Stadtverwaltung herzlich für die Genehmigung unseres Treffens auf diesem großen Platz.“

Chris Friedrich

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