CSU Ostallgäu bestätigt Vorsitzende im Amt und stimmt sich auf Wahlkampf ein

Schorer bleibt Kreisvorsitzende

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Der Vorstand der CSU Ostallgäu: Kaspar Rager (v.l.), Dr. Alois Kling, Stephan Stracke, Christoph Knestel, Kreisvorsitzende Angelika Schorer, Herbert Hofer und Franz Nusser.

Ostallgäu – Mit überwältigender Mehrheit hat die CSU Ostallgäu jetzt Angelika Schorer in ihrem Amt als Kreisvorsitzende bestätigt. Die Landtagsabgeordnete aus Beckstetten will ihre Arbeit engagiert fortführen.

Neben den Neuwahlen des Kreisvorstands stand vor allem das Thema Wahlkampf im Fokus der Versammlung. Mit 98 Prozent der Stimmen wählten die Delegierten Angelika Schorer erneut zur Vorsitzenden. Und auch ihre Stellvertreter im Kreisvorstand wurden im Amt bestätigt. Kaspar Rager, Stefan Stracke, Alois Kling und Christoph Knestel werden auch die kommenden zwei Jahre im Vorstand an Schorers Seite sein. 

Im Rückblick erinnerte Schorer an zahlreiche Besuche bayerischer Spitzenpolitiker im Ostallgäu und bedankte sich bei allen Mitgliedern für ihre Unterstützung und ihr Engagement in den vergangenen zwei Jahren. Mit Blick auf die Bundestagswahl am 24. September erklärte sie, dass Zusammenhalt im Kreisverband besonders wichtig sei, um einen guten Wahlkampf führen zu können.

Sie wisse, dass sie hier auf die Ortsverbände und ihre Mitglieder zählen könne. „Dass wir einiges richtigmachen, das zeigen uns auch die 40 Neumitglieder, die wir in den vergangenen 12 Monaten gewinnen konnten“, so Schorer „Das soll uns erstmal einer nachmachen“.

Der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke, der auch am 24. September als Kandidat für den Bundestag antritt, freut sich auf einen spannenden Wahlkampf. Man habe viel erreicht für das Ostallgäu, so Stracke. Der Bundeswehrstandort Füssen sei gesichert, der Internet-Breitbandausbau sei auf einem guten Weg und der vierspurige Ausbau der B12 stehe bei ihm ganz oben auf der Liste. 

Ausführlichere Diskussion

Er ging auch kurz auf die Debatte zur Ehe für alle im Bundestag ein, die am letzten Sitzungstag stattfand. „Ich hätte mir gewünscht, dass dieses wichtige Thema länger und ausführlicher diskutiert würde. Dass jetzt so schnell durchzudrücken, war kein fairer Zug von unserem Koalitionspartner“, so Stracke. 

Landrätin Maria Rita Zinnecker erwähnte die Umgehung Marktoberdorf, die vor kurzem von Bundesminister Alexander Dobrindt feierlich begonnen wurde. Man könne es nicht allen recht machen, aber vor allem für die Bertoldshofener bringe die Umfahrung eine spürbare Entlastung. Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse hob besonders die gute Zusammenarbeit innerhalb der CSU hervor. Zwischen Landkreis und der kreisfreien Stadt Kaufbeuren fände ein reger Austausch zum gegenseitigen Vorteil statt. 

Kein geeigneter Kandidat

 Auch der Vorsitzende des CSU-Bezirksverbands Schwaben, Markus Ferber, Mitglied des Europäischen Parlaments, stimmte die Versammlung auf einen erfolgreichen Wahlkampf ein. Die Abwahl der rot-grünen Regierung im Saarland und die Wahlerfolge in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen seien Indikatoren, dass die Stimmung im Land gut stünde für einen Wahlerfolg der Union. In Schulz sehe er keinen geeigneten Kanzlerkandidaten. „Seit 1994 saß Herr Schulz mit mir im EU-Parlament“, so Ferber. Ihm fehle es einfach an Erfahrung in der Bundespolitik.

kb

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