Buntes Fest zum runden Geburtstag

Füssener "Sternschnuppe" feiert Jubiläum

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Um die Schöpfung geht es bei den Bühnenaufführungen der Kinder anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Kindergartens „Sternschnuppe“.

Füssen – Was 1969 mit rund 20 Kindern im Pfarrhaus begann, ist mittlerweile zu einer Einrichtung heran gewachsen, in der derzeit bis zu 90 Kinder betreut werden.

Am Samstag feierte der evangelische Kindergarten „Sternschnuppe“ sein 50-jähriges Bestehen. Begonnen hat die Geschichte der Einrichtung 1969 im damaligen Pfarrhaus. In seiner kurzen Ansprache, verbunden mit einem kurzen Familiengottesdienst, der von der Posaunengruppe umrahmt wurde, erwähnte Pfarrer Joachim Spengler den Weitblick des damaligen Pfarrers Niederstrasser, der schon seinerzeit erkannt hatte, wie wichtig es ist, einen Ort der Betreuung für Kinder zu schaffen. 

Heute werden in der evangelischen Kindertagesstätte „Sternschnuppe“ rund 90 Kinder betreut und gefördert: 14 Kinder im Alter von sechs Monaten bis zu drei Jahren in der Kinderkrippe und im Kindergarten bis zu 75 Kinder in drei Gruppen im Alter von knapp drei bis sechs Jahren. Betreut werden sie von einem 14-köpfigen Team, das aus Kinderpflegerinnen, Erzieherinnen und Krippenpädagogen besteht. 

"Spitze, dass ihr da seid"

 Einen kleinen Einblick in die Arbeit bekamen die Eltern, Omas und Opas am Samstagnachmittag, als die Kinder der „Planeten“-, „Raketen“- und „Sonnengruppe“ zeigten, was sie mit ihren Betreuerinnen in wochenlanger Arbeit einstudiert hatten. Das Thema bei allen war in verschiedenen Variationen „Die Schöpfung“. „Einfach spitze, dass ihr da seid“, sangen die Kleinen und meinten damit nicht nur sich selber, sondern auch die Gäste, die sich in den Gesang mit einklinkten. Auf der Bühne stellten sie bei einem Auftritt die Entstehung der Erde nach und prangerten in einem zweiten die Umweltverschmutzung an. Allen sah man die Freude beim Mitmachen an und der Applaus ihrer Eltern, Verwandten und Freunde war ihnen nicht nur sicher, sie hatten ihn sich auch ehrlich verdient.

In seinem Grußwort sagte Bürgermeister Paul Iacob (SPD), dass an dieser Stätte den Kindern eine Basis für ihre Zukunft geschaffen werde. „Sie werden diese Zeit nicht vergessen und viele positive Erinnerungen für ihr späteres Leben mitnehmen.“ Nach den Auftritten der Kinder feierte die Gemeinde zusammen mit ihren syrisch-orthodoxen Freunden das traditionelle Sommerfest, das bei herrlichem Wetter die Gelegenheit bot, sich untereinander besser kennen zu lernen und auszutauschen.

ed

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