Falken landen den ersten Sieg

Nach 28 langen Spieltagen war es endlich soweit, die Falcons haben nach der regulären Spielzeit beim Auswärtsspiel gegen die Isarrats in Dingolfing mit 4:0 gewonnen. Das Heimspiel gegen den EC Pfaffenhofen hingegen verloren sie mit 3:6, nachdem sie bereits nach zwei Minuten und 18 Sekunden mit 0:2 hinten lagen.

Zum ersten Mal in dieser Saison haben die Falcons drei Punkte für sich verbucht – und das sogar auf fremden Eis. Beim Sonntagsspiel in Dingolfing gewannen die Mannen um Kapitän Cody Purves klar beim krisengeschüttelten EV Dingolfing mit 4:0. Die Isarrats, die seit Dezember wegen angeblicher finanzieller Schwierigkeiten auf eine große zahl von Leistungträgern verzichten müssen, haben 13 Spielen in Folge nicht mehr gewonnen. Die Falcons, die an ihre Leistungen der letzten Spiele anknüpften, zeigten den Niederbayern, dass sie das Siegen nicht verlernt haben. Die Tore erzielten in der 5. Minute Cody Purves, in der 7. Minute Stefan „Jimmy“ Knöpfler, in der 39. Minute Roman Sigulla und in der 42.Minute Michael Blum. Daheim gegen Pfaffenhofen hatte das Team von Trainer Harald Waibel den Spielbeginn wohl verschlafen, denn bereits nach 32 Sekunden überwand Terry Campbell Pfrontens Goalie Reiner Vorderbrüggen zum ersten Mal. Und keine zwei Minuten später hieß es sogar 0:2 aus Sicht des EVP. Der Kanadier Martynowski erzielte den zweiten Pfaffenhofener Treffer und man ahnte Böses, was den weiteren Spielverlauf anbelangte. Pfaffenhofens Paradereihe, mit Campbell, Martynowski und Vokaty schaltete und waltete nach belieben, doch allmählich fingen die Falcons an, sich zur Wehr zu setzten und hielten dagegen. Jedoch konnten sie in der 15. Minute den dritten Gegentreffer nicht verhindern, den Vokaty auf Zuspiel von Martynowski erzielte. Eine Minute später reagierte Coach Waibel nahm eine Auszeit und stellte die Reihen um. Diese Maßnahme schien gefruchtet zu haben, denn in der 18. Minute erzielte der Kapitän Cody Purves nach mustergültigem Zuspiel von Knöpfler und Gottwalz den 1:3 Anschlusstreffer bei eigener Überzahl. In der Drittelpause dann muss Waibel wohl die richtigen Worte an die Mannschaft gerichtet haben, denn die spielte im Mitteldrittel wie ausgewechselt, und legte einen ähnlichen Start hin, wie Pfaffenhofen im Anfangsdrittel. Nach 47 gespielten Sekunden erzielte wieder Cody Purves (Brandes/Knöpfler) das 2:3 aus Pfrontener Sicht. Die Fans, die ihre Mannschaft eh immer anfeuern, wurden jetzt noch lauter, und peitschten das Team nach vorne. Ausgleich geschafft Immer mehr wurde das Gehäuse von Pfaffenhofens Pfafferott unter Beschuss genommen und es war nur eine Frage der Zeit, bis der Puck dort einschlug, so schien es. In der 25. Minute war es dann soweit. Der starke Neumann, der wieder in der Abwehr aushelfen musste, schickte Florian Häfele ins Angriffsdrittel, der sich die Chance nicht entgehen ließ und den 3:3-Ausgleich erzielte. Die jetzt stark kämpfenden und spielenden Falcons hatten nach einem 0:3-Rückstand gegen den Tabellendritten den nicht für möglich gehaltenen Ausgleich geschafft. Auch eine 3:5 Unterzahlsituation überstanden sie unbeschadet, was auch dem stark haltenden Peter Klammsteinerim Pfrontener Kasten zu verdanken war. Dieser wurde erst neun Sekunden vor der zweiten Pausensirene überwunden. Pfaffenhofens Elvis Beslagic schoss aufs Tor, der Puck fand irgendwie den Weg an Klammsteiner vorbei und es hieß völlig unverdient 3:4 für die Gäste aus Oberbayern. Von diesem Treffer so kurz vor der Pause erholten sich die Falcons wohl nicht mehr, denn im letzten Drittel spielte nur der EC Pfaffenhofen. Zwar kämpften die Pfrontener noch, aber spielerisch gelang ihnen nichts mehr. In der 46. Minute war dann das Spiel gelaufen, als Kühnl das 3:5 erzielte. Den Endstand von 3:6 erzielte in der 59. Minute Vokaty, der mit vier Scorerpunkten gleichzeitig erfolgreichster Spieler der IceHogs war. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel in der Gaststätte gab es wieder einmal viel Lob für die Falcons von den Gästen, die allerdings die Punkte mitnahmen. Das letzte Heimspiel der Vorrunde findet am Sonntag, 7. Februar, statt. Zu Gast ist dann der ESV Buchloe, der sich noch Hoffnungen auf die Teilnahme an den Play-offs machen darf. Beginn des Allgäu-Derbys ist um 18 Uhr.

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