Nachbarschaftshilfe Lechbruck zieht Bilanz

Eine Vision wird zum Erfolg

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Die Vorstandschaft des Lechbrucker Nachbarschaftshilfe-Vereins: Stefan Vilgis (v.l.), Marion Schad, Maria Lory, Inge Gans, Peter Degle, Rita Straub, Zweiter Bürgermeister Hans-Peter Krisen und Yvonne Weise.

Halblech – Vor einigen Jahren wurde die Idee zu einem Verein „Nachbarschaftshilfe“ geboren. Heute, nach vielen Jahren und noch mehr Mühen und Hindernissen, ist die Idee ein voller Erfolg. Bei der ersten Jahreshauptversammlung hatten jetzt 50 Mitglieder die Möglichkeit, sich ein Bild von der rasanten Entwicklung zu machen.

Vorsitzender Stefan Vilgis gab einen Rückblick von der Vereinsgründung im Dezember 2014 mit 58 Anwesenden bis heute. Mittlerweile sind es 190 Mitglieder, die den Verein mit ihren Beiträgen und auch Spenden unterstützen. Viel Arbeit war zu bewältigen, bis das Büro mit allen nötigen Geräten und Zubehör ausgestattet war.

 Ein Internetauftritt, der Entwurf eines Flyers und zu knüpfende Kontakte bzw. die Bekanntmachung des Vereins waren dann das nächste Ziel.

Große Unterstützung

 Die Nachbarschaftshilfe bietet neben verschiedenen Vorträgen (z.B. was ist Demenz, Pflegestufe usw.) auch Computerkurse an. Der absolute Renner ist das monatliche gemeinsame Essen für Senioren, das abwechselnd in verschiedenen Gaststätten in der Gemeinde Halblech angeboten wird. Dankbar sei der Vorstand auch über die großzügigen Spenden von Unternehmen und Banken.

Im Zeitraum von einem Dreivierteljahr wurden von den geschulten ehrenamtlichen Mitgliedern bereits 133 Stunden erbracht. Vilgis dankte allen aktiven Mitgliedern von ihren Einsatz. Gleichzeitig bat er um Verständnis, da es zur Zeit mehr Hilfsangebote als Hilfesuchende gibt. Es sei schön, so viele Helfer im Verein zu haben. „Sie alle sind außergewöhnliche Menschen, die für andere da sind. Ohne eure Hilfe und Einsatz läuft nichts im Verein“.

Anschließend informierte Koordinatorin Maria Lory über ihre Arbeit, beispielsweise die Kontakte zu Krankenhäusern und Rehakliniken. Wichtig sei eine fachliche Schulung für die Helfer sowie Kontakte zu Hilfesuchenden und die Vermittlung von Leistung. Für den scheidenden 2. Vorsitzenden Joachim Wittmann wählten die Mitglieder Marion Schad. Vilgis dankte seinem bisherigen Stellvertreter für sein Engagement. Wittmann steht aber weiterhin zur Verfügung.

Kassiererin Inge Gans konnte eine positive Bilanz vorlegen.

Viel Lob für die Arbeit

 Zweiter Bürgermeister Hans-Peter Kristen überbrachte Grüße von Bürgermeister Johann Gschwill und sprach dem Verein großes Lob aus. Es sei schön für die Gemeinde, so einen Verein zu haben. Abschließend teilte Vilgis mit, dass ein „Seniorencafe“ geplant sei, das man eventuell im Mai eröffnen könne. Außerdem seien verschiedene Vorträge und Veranstaltungen geplant. Bei der abschließenden Diskussion kam die Anregung, ob man nicht Mitglieder die in Altenheimen leben, zu Treffen holen könnte, damit der Kontakt zum Dorf nicht abreiße.

Ebenso kam der Vorschlag, die verschiedenen Vorträge nach einem gewissen Zeitraum zu wiederholen.

ms 

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