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FC Füssen sammelt bei Spendenaktion 1250 Euro für ukrainische Familien

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Spendenaktion FC Füssen
Um Spenden für geflüchtete Familien aus der Ukraine zu sammeln, kochen Vereinsmitglieder des FC Füssen große Mengen Chilli con Carne in der Küche des Hotels Wiedemann. © FC Füssen

Füssen - Füssen – 1250 Euro hat der FC Füssen jetzt bei seiner Spendenaktion für Familien aus der Ukraine gesammelt. Wie es dazu kam.

1250 Euro hat der FC Füssen jetzt bei seiner Spendenaktion für Familien aus der Ukraine gesammelt, die mittlerweile in Füssen eine Zuflucht gefunden haben.

Als Vereinsmitglied Daniela Albrecht der Vorstandschaft des FC Füssen den Vorschlag machte, eine Unterstützungsaktion für Familien aus der Ukraine ins Leben zu rufen, stieß sie beim FCF auf offene Ohren. Schnell entwickelte die Medienabteilung des Vereins einen Flyer und rührte auf allen Kanälen die Werbetrommeln.

Für die Benefizaktion stellte das Füssener Hotel Wiedemann seine Küche zur Verfügung, wo die Fußballer große Mengen Chilli con Carne kochten. Uwe Angl von Rewe schenkte dem Verein einen Hähnchengrill, den die Kicker gleich mit Hähnchen bestückten. Viele Mütter backten zudem ihre Lieblingskuchen, die der Verein ebenfalls zum Verkauf anbot.

Als Sahnehäubchen verloste der FC Füssen ein Trikot des FC Bayern mit persönlicher Widmung an den FCF und Unterschrift von Weltmeister Thomas Müller. Die 350 Lose waren innerhalb kurzer Zeit weg. Am Ende durfte sich der kleine Tobias freuen, der sehr stolz auf seine neue Errungenschaft war.

Gezielte Hilfe leisten

Der FC Füssen stellte zudem den Kontakt zu Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU) und Bürgern der Lechstadt auf, die Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine aufgenommen haben. Um gezielt helfen zu können, fragten die Verantwortlichen des FCF nach, was die ukrainischen Familien in Füssen und Umgebung genau brauchen.

„Ich bedanke mich bei allen Unterstützern, die in den LVM-Fußballpark gekommen sind und vor allem bei den unermüdlichen Helfern an diesem Tag“, sagte Erster Vorstand Florian Durrer. „Wir freuen uns auch, dass zwei Kinder im unteren Jugendbereich bereits im Training dabei sind. Auch wenn die Verständigung schwierig und nur per Dolmetscher-App möglich ist, Fußball hat auf dem Platz nur eine Sprache und die versteht jeder.“

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