Füssener Wehr rüstet materiell auf

Neues Füssener Feuerwehr-Fahrzeug feierlich in Dienst gestellt

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Kommandant Thomas Roth spricht vor der Fahrzeugweihe am Schrannenplatz vor den Feuerwehrleuten und zahlreichen Teilnehmern der Feier wie Bürgermeister Paul Iacob (v.l.), Diakon Fredl Hofmann und Pfarrer Joachim Spengler.

Füssen – Auf dem neuesten technischen Stand sollten die Wehren in Füssen, Hopfensee und Weißensee sein, erklärte Bürgermeister Paul Iacob (SPD), nachdem das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug jetzt am Schrannenplatz seine Segnung erfahren hatte. Kostenpunkt für die neue Anschaffung: 370.000 Euro.

Die Füssener Brandbekämpfer hatten zuvor mit ihren Kollegen aus Vils einen Dankgottesdienst in der Krippkirche besucht. Mit Diakon Fredl Hofmann aus der Pfarreiengemeischaft und Pfarrer Joachim Spengler von der evangelisch-lutherischen Gemeinde zogen sie anschließend zum Schrannenplatz, wo das neue Fahrzeug seine Segnung erhielt. Die „Harmoniemusik“ spielte dazu zur Begrüßung auf. Neben Einheimischen nahmen auch zahlreiche Gäste an der Segnungsfeier teil.

Kommandant Thomas Roth skizzierte die Vorgeschichte des neuen Löschfahrzeugs HLF 20. Es ersetze nahtlos den in die Jahre gekommenen Vorgänger. Funktionierende Geräte aus der Ausrüstung des alten Fahrzeugs konnten ins neue übernommen werden. „Wir haben sorgfältig geprüft, was noch brauchbar ist“, erklärte Roth. Nicht alles, was alt sei, sei auch schlecht. 

Die vom Kommandanten genannten Gesamtkosten von 370.000 Euro könnten teilweise durch die bewilligten Fördermittel gedeckt werden. Die Gesamthöhe der Förderung beläuft sich Roth zufolge auf 219.000 Euro. Von den Kosten, die von der Stadt übernommen werden, sei jeder Cent gut angelegt, hieß es bei den Ansprachen. 

Einer der Redner war Amtsrat Markus Barnsteiner. Der Kreisbrandmeister betonte: „Wir haben eine gut ausgebildete schlagkräftige Feuerwehr.“ Er lobte insbesondere den Mut der motivierten Feuerwehrleute. Aus Füssen komme ein „sehr positives Signal“. 

Gerhard Ruf, 1. Vorsitzender des Feuerwehrvereins, zeigte sich dankbar für die finanzielle und ideelle Unterstützung.

Feuerwehr-Kommandant Roth machte deutlich, dass es nach der Bewilligung durch den Stadtrat eine längere Vorlaufzeit von mehreren Monaten brauche, um ein solches Top-Fahrzeug schließlich vorstellen zu können. Eine Mannschaft holte das Fahrzeug beispielsweise in Ulm ab. Dann ging es in Füssen an die Einweisung in die neue Technik. „Wir haben die Maschinisten für Einsätze darauf geschult“, so der Kommandant. Dass vom Tag der Bewilligung des Ankaufs am 27. September 2016 bis zur Fahrzeugweihe am vergangenen Mittwoch viel Zeit verstrichen ist, liege aber auch daran, „dass ein solches topmodernes Spezialfahrzeug nicht auf Halde steht“. 

Eigener Finanzplan

Bürgermeister Iacob wies in diesem Zusammenhang auf eine „vernünftige Inventur und Planung“ hin. Auf Nachfrage des Kreisbote sagte er: „Wir haben eigens einen Finanzplan aufgestellt, damit unsere drei Feuerwehren zum Schutz der Bürger so ausgerüstet sein können, wie es in der heutigen Zeit unbedingt erforderlich ist.“

cf

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