Wertachtalwerkstätten weihen neuen Bau ein

"Tag der Freude"

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Die beiden Bands „Losamol“ und „Werkton“ sorgen bei der Einweihungsfeier für den Erweiterungsbau der Wertachtal Werkstätten für Stimmung. Auch darüber hinaus war das Interesse der Besucher an der Einrichtung im Füssener Westen groß.
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Die beiden Bands „Losamol“ und „Werkton“ sorgen bei der Einweihungsfeier für den Erweiterungsbau der Wertachtal Werkstätten für Stimmung. Auch darüber hinaus war das Interesse der Besucher an der Einrichtung im Füssener Westen groß.
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Die beiden Bands „Losamol“ und „Werkton“ sorgen bei der Einweihungsfeier für den Erweiterungsbau der Wertachtal Werkstätten für Stimmung. Auch darüber hinaus war das Interesse der Besucher an der Einrichtung im Füssener Westen groß.
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Die beiden Bands „Losamol“ und „Werkton“ sorgen bei der Einweihungsfeier für den Erweiterungsbau der Wertachtal Werkstätten für Stimmung. Auch darüber hinaus war das Interesse der Besucher an der Einrichtung im Füssener Westen groß.
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Die beiden Bands „Losamol“ und „Werkton“ sorgen bei der Einweihungsfeier für den Erweiterungsbau der Wertachtal Werkstätten für Stimmung. Auch darüber hinaus war das Interesse der Besucher an der Einrichtung im Füssener Westen groß.
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Die beiden Bands „Losamol“ und „Werkton“ sorgen bei der Einweihungsfeier für den Erweiterungsbau der Wertachtal Werkstätten für Stimmung. Auch darüber hinaus war das Interesse der Besucher an der Einrichtung im Füssener Westen groß.
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Die beiden Bands „Losamol“ und „Werkton“ sorgen bei der Einweihungsfeier für den Erweiterungsbau der Wertachtal Werkstätten für Stimmung. Auch darüber hinaus war das Interesse der Besucher an der Einrichtung im Füssener Westen groß.
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Die beiden Bands „Losamol“ und „Werkton“ sorgen bei der Einweihungsfeier für den Erweiterungsbau der Wertachtal Werkstätten für Stimmung. Auch darüber hinaus war das Interesse der Besucher an der Einrichtung im Füssener Westen groß.

Füssen – Die Wertachtal-Werkstätten in Füssen-West feierten am Freitag mit hunderten Gästen die Fertigstellung des Erweiterungsbaus und am Tag darauf kamen zahlreiche Besucher zum „Tag der offenen Tür“ in die Hiebelerstraße 17.

Die Einrichtung der „Lebenshilfe“ wolle keinesfalls abschotten, sondern weiter öffnen, wie Leiterin Dagmar Rothemüller im Gespräch mit dem Kreisbote betonte. Eine Gelegenheit, gemeinsam dieses Ziel zu erreichen, war der „Tag der offenen Tür“ am vergangenen Samstag. Dieser bot für alle Interessierten die Möglichkeit sich kennen zu lernen. 

Dabei konnten die Besucher auch an Führungen durch die Einrichtung teilnehmen. Am Tag davor fand die Einweihung des neuen Erweiterungsbaus statt. „Inklusion ist keine Gnade, sondern ein Menschenrecht“, sagte anlässlich der feierlichen Einweihung die Füssener SPD-Landtagsabgeordnete Ilona Deckwerth. „Es geht hier um die Teilhabe am Arbeitsleben. Die neue Werkstatt ist der Ort für eine gute Arbeit und für menschliche Begegnung.“ Von einem „Tag der Freude“ sprach Stadträtin Uschi Lax (CSU) in ihrer Funktion als stellvertretende Bezirkstagspräsidentin. 

Auch in den übrigen Ansprachen der Politiker wurde der fertig gestellte Erweiterungsbau der Wertachtal Werkstätten in der Hiebelerstraße gefeiert. Mit Blick auf die vollbesetzten Stuhlreihen und Stehplätze hatte es vor Lax Bürgermeister Paul Iacob (SPD) auf den Punkt gebracht: „Mit Gesetzen allein ist nichts zu handhaben. Wir begreifen Menschen mit Handicap als Partner!“ Das Bewusstsein für Toleranz und Akzeptanz in Füssen habe wachsen können, als zu einer neuen Idee begeistert „Hello“ und nicht „Goodbye“ gesagt wurde. Damit nahm er Bezug auf den Eingangssong der Band „Werkton“.

Die Feier mit den späteren „Begehungen“ hatte gleich mehrere musikalische Höhepunkte: zunächst den Auftritt von Musicalstar Janet Chvatal. Dann die von Einrichtungsleiterin Rothemund angekündigte einmalige Aufführung bot in Form eines Zusammenspiels von „Werkton“ mit „Losamol“ Reggae-Rhythmus. 

Drei Firmen unter einem Dach

 Alfons Regler, Geschäftsführer der Wertachtal Werkstätten GmbH, charakterisierte die Einrichtung als den Künsten stark verbunden. Der bekannte Maler Peter Jente etwa fördert hier in den regelmäßig von ihm geleiteten Stunden das schöpferische Potenzial der Menschen mit Handicap.

Davon geben öffentliche Ausstellungen wie die von Oliver Geischberg derzeit im WEZ lebendiges Zeugnis. Wie Regler die mit dem Konzept der 2013 im Füssener Westen angesiedelten Einrichtung noch nicht vertrauten Besucher informierte, wurden gleichsam drei Firmen unter einem Dach angesiedelt: die Werkstätten als Einrichtung der „Lebenshilfe“ sowie in Trägerschaft des Bezirks Schwaben und der Agentur für Arbeit die Arbeitsmarkt-Eingliederungshilfe. Dritte Firma ist schließlich ein Betrieb, der für den freien Markt Produkte herstelle und Dienstleistungen erbringe. Wie zu hören war, gelang bereits zwei Beschäftigten der Übergang in den ersten Arbeitsmarkt.

cf

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