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Feuerwehr Nesselwang: Löschen, retten, bergen und schützen

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Von: Herbert Hoellisch

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Feuerwehrhaus Nesselwang
Im Feuerwehrhaus begrüßte Feuerwehrkommandant Markus Schmid jetzt die Nesselwanger Marktgemeinderäte und präsentierte ihnen neben den vier Fahrzeugen der Brandbekämpfer weitere Ausrüstungsgegenstände. © Herbert Hoellisch

Nesselwang – Die vier Fahrzeuge, Ausrüstung und Aufgaben der Feuerwehr Nesselwang hat jetzt der Feuerwehrkommandant Markus Schmid den Marktgemeinderäten vorgestellt. 

„Die Aufgaben der Feuerwehr lassen sich durch die bekannten vier Schlagwörter unseres Mottos am besten beschreiben – löschen, retten, bergen und schützen“, so Schmid. „Die Menschenrettung hat immer oberste Priorität, erst dann folgen Tiere und Sachwerte“.

Schmid stellte seinen Stellvertreter, die drei Züge, die Zugführer, sowie die fünf Außengruppen, deren Gruppenführer und die einzelnen Funktionsverantwortlichen kurz vor. Der Aufgabenbereich der Nesselwanger Feuerwehr erstreckt sich auf der Bundesautobahn A7 in Fahrtrichtung Norden bis zur Anschlussstelle Oy, in Richtung Süden bis zur Anschlussstelle Füssen sowie auf der Bahnstrecke der Außerfernbahn von Oy bis Pfronten.

Die gesetzlich geforderte Ausrückzeit von fünf Minuten sowie die Hilfsfrist von zehn Minuten können die Brandbekämpfer einhalten, erklärte der Kommandant.

Bei Bränden und Personenrettungen sind die Einsätze kostenlos. Kostenpflichtig sind die Einsätze bei Hilfeleistungen beispielsweise wenn die Einsatzkräfte Keller auspumpen oder bei vorsätzlicher oder mutwilliger Alarmierung. „Die Feuerwehr ist eine gemeindliche Einrichtung – kein Verein. Es gibt aber einen Förderverein, der die Feuerwehr bei der Beschaffung von Ausrüstung unterstützt“, erklärte der Kommandant.

Die aktiven Feuerwehrmänner wählen diesen für sechs Jahre. Anschließend müssen die Marktgemeinderäte den Kommandanten noch bestätigen. Vorstand des Fördervereins ist Armin Schwarz. Der Kommandant stellte sich im Anschluss noch den Fragen der Markträte, ehe er den Nesselwanger Arbeitgebern für die problemlose Freistellung der drei Frauen und der 107 Männer für Einsätze während der Arbeitszeit dankte.

Keine Selbstverständlichkeit

Abschließend sprach auch Bürgermeister Pirmin Joas (CSU) Schmid seinen Dank für die Ausführungen und Erklärungen aus und wünschte den ehrenamtlich tätigen Brandbekämpfern eine allzeit gute Heimkehr von den Einsätzen. „Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass jemand für andere sein Leben und seine Gesundheit auf’s Spiel setzt“, sagte der Rathauschef.

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