OAL DH 112 meldet sich zum Dienst

Begleitet von der Harmoniemusik Pfronten zeigt die Feuerwehr der Bevölkerung stolz ihr neues Fahrzeug. Foto: Goldstein

Pfronten – Mit einem großen Fest feierte die Feuerwehr Pfronten Dorf/Heitlern am Wochenende die Einweihung ihres neuen Feuerwehrautos. Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) war extra gekommen, um bei der festlichen Weihe des neuen Tragkraft-Spritzen-Fahrzeugs mit dabei zu sein.

Der besondere Tag für die Heitlerner Wehr begann mit der Aufstellung der Fahnenabordnungen von 16 benachbarten Feuerwehren am Haus des Gastes. Von da weg zog der Festzug mit der Harmoniemusik Pfronten und dem festlich geschmückten Feuerwehrauto Richtung Festplatz bei der Firma Doser. Dort erfolgte die Weihe des Fahrzeugs durch Pfarrer Josef Hutzmann. Unter dem Motto „Tu anderen Gutes“ lobte der Pfarrer den Einsatz der Feuerwehrmänner. Er betonte wie wichtig diese seien, da in Situationen, in denen andere nichts mehr ausrichten könnten, die Feuerwehr von großer Wichtigkeit sei. Hutzmann dankte den „echten Samaritern, auf die wir stolz sein können“. Mit dem Wunsch, dass das Fahrzeug gute Dienste leisten und die Brandbekämpfer von ihren Einsätzen immer gesund zurückbringen werde, weihte er das neue Feuerwehrauto. 

Bei den Festrednern machte Andi Fichtel den Anfang, bestens bekannt als Pater Andrew vom Starkbieranstich. In Reimform schilderte er amüsant, wie dringend nötig ein neues Fahrzeug für die Pfrontener Feuerwehr war. Da die Brandbekämpfer anfangs nur einen Anhänger und einen Traktor als Einsatz-Fahrzeug hatten, konnten viele Einsätze nicht sonderlich souverän angegangen werden. Manchmal war auch kein Traktor zur Hand und die Feuerwehrmänner mussten den Hänger mit eigener Kraft zum Einsatzort ziehen, erinnerte Fichtel. 

2012 beantragte die Wehr beim Landratsamt ein neues Auto. Im November konnten die Pfrontener Brandbekämpfer ihr neues Tragkraft-Spritzen-Fahrzeug mit Wassertank bei der Firma Ziegler in Mühlau bei Chemnitz abholen. 

Glückliche Waldmann 

Die Ostallgäuer Landrätin Rita Maria Zinnecker und Bürgermeisterin Michaela Waldmann lobten das Engagement der Feuerwehrler und freuten sich über den zahlreichen Besuch des Festes. Zinnecker unterstrich in ihrer Ansprache die Wichtigkeit der Feuerwehr und freut sich über die Kameradschaft des Vereins, dessen Ehrenamt durch technisches Equipment vom Kreis gerne unterstützt werde. Bürgermeisterin Waldmann bezeichnete die Einweihung als etwas besonderes, da sich ihre erste Gemeinderatssitzung seinerzeit um das neue Feuerwehrauto drehte. Sie sehe die damalige Zustimmung des Gemeinderats auch als Bekenntnis, dass man den Brandschutz in Pfronten ernst nehme, sagte sie. Ihr besonderer Danke galt Kommandant Roman Babel, ohne dessen Engagement die Anschaffung des neuen Autos nicht so schnell gelungen wäre. 

Keisbrandrat Markus Barnsteiner überreichte mit den Worten „Nichts ist zu schwer der Dorfer Feuerwehr“ eine Christopherusmedaille und wünscht der Feuerwehr das Beste für die Zukunft. Auch für die kleinen Gäste wurde einiges geboten. Dank Hüpfburg, Schaukel und Fahrten mit dem neuen Feuerwehrauto kam der Spaß für sie nicht zu kurz. Bei Speis und Trank im Bierzelt klang das Fest aus. kg

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