Viel Arbeit für Reuttener Brandbekämpfer

Zahl der Einsätze steigt

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Schon bei den neuen Erdenbürgern macht Kommandant Alexander Ammann Werbung für die Feuerwehr: für alle Babys, ob Bub oder Mädchen, gibt es einen „Strampler” mit entsprechendem Feuerwehremblem.

Reutte – Ein einsatz- und arbeitsreiches Jahr liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Reutte. Allein bei den 134 Einsätzen verzeichneten die Brandbekämpfer eine Zunahme von 18 Alarmierungen im Vergleich zu 2017.

Hinzu kamen eine ganze Reihe betriebsinterne Aktivitäten wie 62 Übungen, 31 Jugendproben, diverse Ausschusssitzungen und sonstige Besprechungen (44). Die Feuerwehr kam damit auf 369 Aktivitäten.

Bei den 134 Einsätzen standen erneut Verkehrsunfälle mit an vorderster Stelle, gefolgt von 32 Täuschungsalarme durch Brandmeldeanlagen, zwölf „echten” Brandeinsätzen und vier Sicherheitswachen. Kommandant Alexander Ammann dankte während der Generalversammlung seinen Mannschaften für ihren engagierten Einsatz ohne den ein effizienter und sicherer Ablauf bei den vielfältigen Anforderungen auch 2018 nicht möglich gewesen wäre. 

Im vergangenen Jahr legten die Reuttener Feuerwehrleute erneut zahlreiche Leistungsabzeichen ab. Beim Feuerwehr-Leistungsabzeichen (FLA)waren die Brandbekämpfer 60 Mal erfolgreich. Sie sicherten sich 24 Mal Gold, 18 Mal Silber und 18 Mal Bronze. In der Sparte technischer Hilfsleistungen waren es 28 Abzeichen, davon 20 Mal Gold, zwei Mal Silber und sechs Mal Bronze. Und beim Atemschutz waren die Reuttener 27 Mal erfolgreich. Sie holten hier zwölf Mal Gold, acht Mal Silber und sieben Mal Bronze. 

Reuttener üben in Füssen

Die Brandbekämpfer nahmen 2018 außerdem an 18 Lehrgängen und Sonderausbildungen teil. Als sehr lehrreich bezeichnete Ammann die Atemschutzübungstrecke im Füssener Feuerwehrhaus, bei der die Reuttener Feuerwehrmänner und -frauen jede Menge Erfahrungen sammeln konnten. 

Als großen Erfolg bezeichnete er außerdem den „Tag der offenen Tür”, bei dem die Brandbekämpfer die tägliche Einsatzbereitschaft der Feuerwehr der Bevölkerung wirkungsvoll demonstriert hatte. Unverständlich war für ihn allerdings die erfolglose Mitglieder-Werbung – „das hat uns alle etwas verwundert”, so der Kommandant. „Ich glaube, wir müssen die Leute an der Hand nehmen und ihnen hautnah zeigen, wie der Dienst in der Feuerwehr abläuft – wir brauchen neue Leute mit ,Hausverstand'.” 

Deshalb sei die Wehr gerade dabei, ihren Ablauf interessant und cool zu gestalten, warb Ammann für den Dienst bei der Feuerwehr. Neues Tanklöschfahrzeug Weiter teilte er mit, dass das neue Tanklöschfahrzeug TLFA 3000-200 Mitte 2019 geliefert werden soll.

In diesem Zusammenhang bedankte sich bei Reuttes Bürgermeister Alois Oberer für dessen Einsatz bei der Bestellung. Das Fahrzeug kostet 420.000 Euro, wobei das Land Tirol wohl 50 Prozent der Kosten fördern wwerde. Bürgermeister Luis Oberer bezeichnete anschließend die Feuerwehr als eine der wichtigsten Einrichtung für die Gesellschaft und deren Sicherheit. „Dieser ehrenamtliche Dienst ist keine Selbstverständlichkeit, aber dass ihr im Ernstfall da seid, beruhigt mich, da ich weiß, dass man sich auf euch verlassen kann”, betonte der Rathauschef.

ed

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