Alle 3,2 Tage ein Einsatz

Feuerwehr Reutte blickt auf ein arbeitsreiches Einsatzjahr zurück

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Füssens Kommandant Thomas Roth (rechts) und Alexander Ammann würdigten die gute nachbarliche Zusammenarbeit der Feuerwehren.

Reutte – Seit Jahren ist die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reutte am Dreikönigstag ein fester Termin. Vor versammelter Mannschaft gab Kommandant Alexander Ammann im Hotel „Goldener Hirsch“ seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2019 ab.

Unter den Gästen konnte er neben Reuttes Bürgermeister Luis Oberer den stellvertretenden Bezirkskommandanten Peter Schädle auch eine Delegation der Freiwilligen Feuerwehr Füssen mit Kommandant Thomas Roth begrüßen. Im vergangenen Jahr waren insgesamt 384 Aktivitäten zu verzeichnen. 

Dazu zählten unter anderem 114 Einsätze, 57 Übungen sowie diverse Spezialausbildungen am Gerät und in der Sektion Atemschutz (41). Die Einsätze teilten sich auf ihn technische- (Autounfälle etc.) und Brandeinsätze. „Wir hatten in Summe alle 3,2 Tage einen Einsatz“, so Kommandant Ammann. 

Sein Stellvertreter Andreas Schautzgy ergänzte den Bericht mit seinen Daten zur Lehrgangsstatistik und den Teilnahmen am Landesfeuerwehrtag und der Atemschutz-Leistungsprüfung. Ein Dank der Marktgemeinde für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr übermittelte Bürgermeister Luis Oberer. „Für euren ehrenamtlichen Einsatz verdient ihr Respekt und Anerkennung, immerhin sorgt ihr in erheblichem Maß für die Sicherheit der Gemeinde“, sagte er. 

Weiter führte er aus: „Um eine qualifizierte Ausbildung und Einsatzkraft zu garantieren, ist die Marktgemeinde verpflichtet, die nötige Infrastruktur zu schaffen – solange ich Bürgermeister bin, wird dies auch in Zukunft gewährleistet sein.“ 

Lob aus Füssen 

Dankesworte fand auch Peter Schädle als Vertreter des Bezirkskommandos und Füssen Feuerwehr-Kommandant Thomas Roth lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Wehren. Er stellte fest, dass in nächster Zeit wieder ein gemeinsamer Übungseinsatz am Grenztunnel fällig ist, da der bislang letzte bereits fünf Jahre zurückliege. 

Seit 25 Jahren legt die Wehr einen Schwerpunkt auf die Jugendarbeit. Jugendbeauftragter Josef Schlux freute sich über vier Neuzugänge. Somit besteht die Jugendfeuerwehr aus neun Mitgliedern. Beim Wissenstest in Biberwier und dem Bezirksjugend-Feuerwehrbewerb in Grän zeigte der Nachwuchs gute Leistungen.

ed

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