Vielfältiges Einsatzspektrum

Weißenseer Feuerwehr zieht Bilanz und wählt neuen Vorstand

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Der neue geschäftsführende Vorstand der Feuerwehr Weißensee mit Kassier Christian Stöger, Schriftführerin Simone Dopfer, Vorstand Florian Schneider und Stefan Böck (stellvertretender Vorstand) zusammen mit Kommandant Bernhard Schneider (2. v.li.).

Füssen – Rund ehrenamtliche 350 Stunden leisteten die 51 Aktiven der Feuerwehr Weißensee – darunter drei Frauen – im Jahr 2019. Die Einsatzbereiche reichten dabei von Bränden über technische Hilfeleistungen bis hin zum Ordnungsdienst bei Veranstaltungen. Veränderungen gab es bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen.

Der bisherige Kassier Florian Schneider löste dabei den bisherigen Vorstand Markus Köpf ab, Christian Stöger ist für das Ressort Kasse zuständig und Nikolas Köpf übernimmt das Amt des stellvertretenden Kommandanten von Stefan Kerle. Stefan Böck als stellvertretender Vorsitzender, Simone Dopfer als Schriftführerin und Kommandant Bernhard Schneider wurden dagegen von den Anwesenden in ihren Ämtern bestätigt. 

Als Beisitzer fungieren Markus Köpf, Sebastian Brenner, Stefan Köpf und Christoph Buschmann. Ein „verhältnismäßig ruhiges Jahr“ (O-Ton Kommandant Schneider) erlebte die Wehr im abgelaufenen Jahr. Trotzdem war die Zeit ausgefüllt mit diversen Lehrgängen und Übungen, intern sowie bei und mit den Feuerwehren der Region. 

Die alarmierten Einsätze über Funkwecker führten unter anderem zum Brand einer Maschinenhalle in Oberreuten und dem Abpumpen von Wasser in einem Keller im Achweg. Natürlich wurde auch die Kameradschaft gepflegt, wie der Bericht von Schriftführerin Simone Dopfer offenbarte. 

Weiter entwickelt wurde auch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und mit dem „Tag der offenen Tür“ leistete die Ortsteil-Wehr wirksame Öffentlichkeitsarbeit. Gute Resonanz fand demnach auch die Aktion für Kinder „Feuerwehr zum Anfassen“. Der Vereinsausflug zusammen mit den Schützen ins Lechtal, unter anderem mit einer Führung durch die „Geierwally Freilichtbühne“ und eine kleine Runde auf der Hängebrücke in Holzgau waren erlebnisreich. 

Lob von Iacob

Als oberster Dienstherr zog Bürgermeister Paul Iacob (SPD) eine positive Bilanz in der Zusammenarbeit zwischen Wehr und Stadt. „Für eure Einsätze und die Übernahme der Verantwortung für die Sicherheit der Bevölkerung gebührt euch uneingeschränkter Dank“, sagte Iacob und er fügte hinzu: „Um diese Sicherheit zu gewährleisten ist modernstes Arbeitsgerät nötig und der Stadtrat ist weitgehend bemüht, dieses durch seine Beschlüsse zur Verfügung zu stellen.“

 Der ebenfalls anwesende Kreisbrandrat Markus Barnsteiner dankte im Namen der Kreisbrandinspektion für die Einsatzbereitschaft der Weißenseer Wehr. Bei dem jüngsten Brand in Hopfen habe man gesehen, wie viele ehrenamtliche Kräfte im Ernstfall mobilisiert werden müssen. „Ausbildung ist wichtiger denn je, um im Einsatzfall zielgerichtet reagieren zu können“, stellte Barnsteiner fest.

ed

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