Feuerwehr Reutte zieht Bilanz

Neue Halle für die Feuerwehr

+
Nicht weniger als sieben Mädchen zwischen zwölf und 15 Jahren absolvieren in der Jugendfeuerwehr Reutte ihren Dienst.

Reutte – Jede Menge Lob und Ehr’ gab es bei der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reutte anlässlich ihres traditionellen Treffens am Dreikönigstag im Hotel „Goldener Hirsch“.

„Goldener Hirsch“. Neben den fast vollzählig erschienenen Aktiven und alt gedienten Feuerwehrkameraden konnte Kommandant Alexander Ammann Bürgermeister Alois Oberer, Bezirksfeuerwehrinspektor Konrad Müller und eine Abordnung der Füssener Wehr begrüßen. In seinem ausführlichen Tätigkeitsbericht listete Kommandant Alexander Ammann die 79 Einsätze des Jahres 2014 in 47 technische Einsätze, zehn Brandeinsätze, vier Brandsicherheitswachen und 18 Täuschungsalarme auf. Insgesamt leisteten die Feuerwehrmänner rund 1600 Arbeitsstunden (ca. 30 Stunden pro Mann), absolvierten 56 Übungen und legten mit dem Fuhrpark 1300 Einsatzkilometer unfallfrei zurück. 

Ausbildungsschwerpunkte waren 2014 die Themen Unfallverhütung, Erste Hilfe sowie die Bereiche Atemschutz, Gefahrengut, technische Hilfeleistung und die Ausbildung an der Drehleiter. Auch an einer grenzüberschreitenden Gemeinschaftsübung mit diversen Blaulichtorganisationen am Grenztunnel bzw. am Forggensee nahm die Wehr teil (der Kreisbote berichtete). Darüber hinaus konnte der Kommandant über einige Neuanschaffungen berichten. Unter anderem musste das Rüstfahrzeug RFA, ein Unimog 416, nach über 40 Jahren im Dienst bei der Feuerwehr Reutte wegen technischer „Alterserscheinungen“ aussortiert werden. 

Als Ersatzfahrzeug wurde bereits ein VW Amarok PickUp bestellt, der durch Mittel aus der Kameradschaftskasse der Feuerwehr finanziert werden soll. BFI Konrad Müller lobte die Feuerwehrtruppe für ihren motivierten Einsatz und die Abdeckung eines umfangreichen Spektrums zum Schutz der Bevölkerung. Auch Aktivitäten im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes seien beispielhaft ausgeführt worden. Ähnlich äußerte sich Bürgermeister Alois Oberer, für den die Feuerwehr eine der wichtigsten Einrichtungen der Marktgemeinde darstellt. „Es ist beruhigend, eine schlagkräftige und kompetente Einsatztruppe für die Sicherheit der Gesellschaft zu haben“, betonte er. 

Er sprach auch die Sanierung der „in die Jahre gekommenen Feuerwehrhalle“ an, die in den nächsten beiden Jahren vorgenommen wird und mit rund 400.000 Euro veranschlagt ist. Unter anderem werden bei der Generalsanierung der Hallenboden, die Eingangstore, die sanitären Einrichtungen sowie die Abgasabsaugung in Angriff genommen. Kommandant Ammann kündigte dazu an, dass bei dieser Maßnahme einiges an Eigenleistung nötig sein werde.

ed

Auch interessant

Meistgelesen

Motorradfahrer schwer verletzt
Motorradfahrer schwer verletzt
Alle Türen stehen weit offen
Alle Türen stehen weit offen
Hauptsache dabei sein
Hauptsache dabei sein
"Summer Splash" mit Radio Fantasy im Allgäu Skyline Park
"Summer Splash" mit Radio Fantasy im Allgäu Skyline Park

Kommentare