Große Freude bei der Klinikleitung

1000 Schutzmasken für das Füssener Krankenhaus

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Übergabe der Atemschutzmasken in Kartons vor dem Klinik-Haupteingang durch Gerhard Schöll (Mitte), Geschäftsführer Eberle Rieden. Dabei waren aus der Klinik Füssen und dem Klinikverbund (von links) Dr. Bernd Hartmann, Facharzt für Anästhesie, Klinikleiter Andreas Wiedemann sowie (von rechts), Ärztlicher Direktor Martin Hinterseer und Vorstand Andreas Fischer.

Füssen/Rieden - Der medizinische und pflegerische Einsatz erfolgt im Krankenhaus weiterhin nah am Krankenbett. Das erfordert spezielle Maßnahmen, um die Gesundheit der Ärzten und Pflegefachkräften zu gewährleisten. Das Technikunternehmen Eberle hat der Klinik deshalb jetzt 1000 Atemschutzmasken aus China gespendet.

„Herzlichen Dank im Namen der Landrätin und aller Mitarbeiter der Klinik Füssen an Herrn Schöll und der Firma Eberle für die großzügige und schnelle Hilfe, wir sind alle sehr emotional bewegt", so der Ärztliche Direktor der Klinik Füssen Dr. Martin Hinterseer, als er die in Kartons verpackte Spende am „Corona Container“ an der Nothilfe in Empfang nahm. 

Gemeinsam mit Vorstand Andreas Fischer unterstrich der Ärztliche Direktor bei der Spendenübergabe die Bedeutung der Atemschutzmasken im Kampf gegen die Corona-Epidemie. Laut Fischer, der täglich an der Klinik die „Coronar Task Force Konferenz“ leitet und die Klinik auf die wechselnden Situationen im Epidemie-Verlauf einstellt, gibt es neben einer Coronarstation sieben Intensivbetten mit entsprechender Beatmungstherapie in der Klinik Füssen. 

„Der Schutz unserer Mitarbeiter hat höchste Priorität. Während wir alle bitten, möglichst zu Hause zu bleiben und Abstand zu wahren, müssen wir alle im Gesundheitssystem unsere Patienten unter Berücksichtigung des Eigenschutzes pflegerisch und ärztlich behandeln, daher ist die adäquate Schutzbekleidung so wichtig für uns", so Hinterseer. 

Schöll greift auf, was die Füssener Klinikleitung als überlebenswichtig beschreibt. Er betont: „Eberle Rieden möchte Vorbild sein und fordert international tätige Betriebe in der Region auf, ihr Netzwerk zu nutzen, um ausreichend Schutzausrüstung zur Versorgung der Bevölkerung zu generieren.“ 

Die verbreiteten Nachrichten, das die Corona-Virus Pandemie mit dem Einsatz von Schutzmasken und der strikten Einhaltung von Hygienevorgaben in China erfolgreich bekämpft werde, sei keine Propaganda, so Schöll auf Nachfrage des Kreisbote. Der Geschäftsführer erklärte: „Wir werden weiter versuchen, Schutzausrüstungen über unsere Schwestergesellschaft in China zu bekommen, um hier vor Ort zu unterstützen.“ 

Die Eberle-Aktion ist beispielhaft und wir freuen uns über weitere Unterstützung aus der Bevölkerung und Wirtschaft. „Die gesamte Gesellschaft wird derzeit durchgeschüttelt und steht vor nie dagewesenen Herausforderungen, unser Moto ist daher 'Abstand halten - Zusammenhalten'!“, so Hinterseer.

cf

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