"Gemeinsam für Reutte" befürwortet Außenbecken an der Alpentherme

Freibad statt Soundeffekte

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Klaus Schimana und Ernst Hornstein von der Gemeinderats-Fraktion „Gemeinsam für Reutte” befürworten ein Außenbecken für die Alpentherme Ehrenberg anstatt eine Attraktivierung der Rutsche mit Licht- und Soundeffekten.

Reutte – Ein Außenbecken für die Alpentherme Ehrenberg wünscht sich jetzt die Gemeinderatsfraktion „Gemeinsam für Reutte“.

VBM Klaus Schimana und GR Ernst Hornstein befürworten zwar eine Erweiterung des Saunabereichs, wie sie in der vergangenen Gemeinderatssitzung vorgestellt wurde. Doch bei der Attraktivierung der Reifenrutsche scheiden sich die Geister: Hier fehlen der Fraktion Vergleichsangebote. Sinnvoller wäre ihrer Meinung nach ein Außenbecken zu installieren. 

In der vergangenen Gemeinderatssitzung wurde die Erweiterung des Saunabereiches der Alpentherme der Öffentlichkeit präsentiert (der Kreisbote berichtete). Neben der Erweiterung der Spinte für Saunagäste soll auch die Küche in der Saunawelt und der Gastronomiebereich erweitert werden. Auch neue Ruheräume und eine Lounge sind im Keller geplant. 

Dafür werden nach Angaben der Fraktion jetzt entsprechende Angebote eingeholt, bzw. ein Generalunternehmer gesucht, der Fixpreise garantieren kann. Die Kosten werden sich auf ca. 1,5 Millionen Euro belaufen, die die Marktgemeinde Reutte aufbringen müsse, so die Fraktion.

„Wir haben mit der Schaffung der attraktiven Sauna die richtige Entscheidung getroffen, damit können wir das Bad ohne finanzielle Abgänge führen. Die Besucherzahlen machen eine Erweiterung notwendig, um diese positiven Zahlen auch weiterhin zu gewährleisten,“ ist GR Ernst Hornstein, der die Errichtung der Therme begleitet hat, überzeugt. 

Bei der geplanten Attraktivierung der Reifenrutsche scheiden sich allerdings die Geister im Gemeinderat. „Zusätzliche Licht- und Soundeffekte mit Kosten von über 80.000 Euro zu installieren, erscheint uns zu teuer und zu wenig nachhaltig.

Angebote vergleichen

Außerdem gibt es nur Angebote von einer einzigen Firma dafür. Vergleichsangebote sollten bei solchen Summen üblich sein“, ist VBM Klaus Schimana verwundert über die Vorgangsweise bei den Reuttener Kommunalbetrieben, in deren Beirat er seine Fraktion vertritt. Klaus Schimana meint dazu abschließend: „Sinnvoller wäre die Planung eines attraktiven Schwimmbeckens im Außenbereich. Besonders Familien und Seniorinnen und Senioren wünschen sich ein solches Freibad. In vielen Gemeinden diesseits und jenseits der Grenze ist dies möglich, nur in Reutte soll das nicht gehen?“

kb

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