Franz Nöß nimmt Abschied

Abschiedsfeier im WEZ: Das Engagement von Forstamtsrat Franz Nöß (Mitte) wurde kürzlich unter anderem von der Leiterin des AELF, Marita Zinnecker, sowie Forstdirektor Robert Berchtold ausdrücklich gewürdigt. lex

Viele kamen, als Franz Nöß jüngst im Walderlebniszentrum Ziegelwies (WEZ) mit einem großen Fest seine Verabschiedung in die Altersteilzeit feierte. So wollten dem 60 Jahre alten Forstamtsrat rund 50 Gäste persönlich „viel Freude, Glück, Gesundheit und wenig Pensionistenstress“ wünschen, wie es der Forstdirektor am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kaufbeuren, Robert Berchtold, in seiner Laudatio tat Nöß arbeitete 35 Jahre in der bayerischen Staatsforstverwaltung sowie 32 Jahre bei der Forstdienststelle Seeg und dem Forstamt Füssen.

Wie Berchtold erklärte, es schade zu finden, dass der gebürtige Pfrontener Nöß nun sage, „es genügt“, bedauerte beispielsweise auch die Leiterin des AELF, Marita Zinnecker, Nöß´ Teilrückzug, weshalb sie unterstrich: „Eigentlich hätten wir sie gar nicht gehen lassen dürfen.“ Vorher bedankte sie sich aber genauso für das „große Engagement“ des gelernten Elektromechanikers wie die Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Füssen, Christa Rodenkirchen. Und während sie die FBG mit einem Baum verglich, nannte sie den früheren FBG-Geschäftsführer Nöß, der zudem von 2005 an Berater der FBG war, einen „Baumpfleger“. Nöß sei denn auch „ein guter Lehrer für die Besitzer dieses Baumes“ gewesen. Sowohl Berchtold als auch der Vorstand des Rechtlerverbandes Nesselwang, Alfons Köberle, hoben darüber hinaus Nöß´ besonderen Einsatz für den Verband hervor. Dabei würdigte Köberle das Wirken des begeisterten Skifahrers mit den Worten: „Du hast viel Rücksicht auf meine Arbeitszeit genommen und sehr viel bewegt. Ich danke dir für deine Offenheit und Hilfe in der fast 30-jährigen Zusammenarbeit. Du fehlst uns jetzt.“ In ähnlicher Weise brachten dies auch einige andere Redner zum Ausdruck, die zudem zumindest sinngemäß Nöß´ „unermüdliche Arbeit sowie freundliche, hilfsbereite und kollegiale Art“ lobten, wie Berchtold betonte. Wie stark Nöß laut Berchtold in den vergangenen Jahren „die Interessen des Waldes“ vertreten hat, sei außerdem durch den „Ostallgäuer Waldpreis“ deutlich geworden, den der Forstamtsrat ins Leben gerufen habe. Kein Wunder, dass Nöß schließlich auch jede Menge Geschenke bekam.

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