Besonderes Jubiläum

Franziskanerpater Adelhard Weeren feiert seinen 90. Geburtstag

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Pater Adelhard Weeren (rechts) war Präses der Kolpingsbrüder in Füssen. Bruno Riegger (links) erinnert im Dankgottesdienst mit dem Jubilar daran als Fahnenträger.

Füssen – Seinen 90. Geburtstag hat jetzt Franziskanerpater Adelhard Weeren gefeiert. Nach vielen Dienstjahren in Füssen durfte der Pater, als er in den Ruhestand ging, wieder zu seinen Ordensbrüder im dortigen Kloster zurückkehren.

Bekannt und beliebt, auch außerhalb der Klostermauern: das trifft auf den Jubilar weiterhin zu.

Knapp 100 Besucher versammelten sich nun zum Dankgottesdienst in der Franziskanerkirche.

Die Glückwünsche der knapp 100 Besucher des Dankgottesdienstes nahm der Jubilar im Gang der Kirche entgegen. Davor sprach Pater Ralf Preker, der neue Guardian im Füssener Kloster, davon, dass Pater Adelhard ein „Geschenk für unsere Bruderschaft ist“. Der Klostervorsteher sagte bei den Fürbitten: „Schenke ihm Gesundheit, Freude und Zufriedenheit“.

Im Mittelpunkt der Gottesdienstansprache standen mit Blick auf den Lebenslauf des betagten Paters Gedanken zu „Gnade und Treue“, die laut Preker in heutiger Zeit „nicht hoch im Kurs stehen“. Der Füssener Guardian erinnerte daran: „Den tiefsten Grund hat menschliche Treue in Gott“. Nach dem Dankgottesdienst, in dem Stadtrat Christoph Böhm als einer der Messdiener im Einsatz war, aßen die geladenen Gäste mit Pater Adelhard in einem Restaurant zu Mittag.

Außerhalb der Klostermauern war der Franziskanerpater, der im Ruhestand hocherfreut nach Füssen zurück kommen durfte, an unterschiedlichen Orten als Religionslehrer, (Krankenhaus-) Seelsorger und Rettungswagenfahrer aktiv. Daran erinnerte Bruno Riegger, der mit der Fahne des Kolpingvereins stellvertretend am Dankgottesdienst teilnahm. Dass sich Pater Adelhard großer Bekanntheit und Beliebtheit bei den Füssenern erfreut, bestätigten weitere Stimmen.

Ursprünglich stammt er aber nicht aus dem Allgäu. In Füssen fand die Familie Weeren nach dem Zweiten Weltkrieg ihre neue Heimat. „Wir wurden aus der Schweiz, wo ich in St. Moritz geboren bin, von den Behörden ausgewiesen“, sagte der Pater 2018 in einem Interview, als er sein Primizjubiläum – Priesterweihe vor 60 Jahren in München – mit dem Konvent und der Pfarreiengemeinschaft Füssen feierte. Als Schulbub hatte er seine erste inspirierende Begegnung mit den Franziskanern in der Altstadt.

cf

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