Melancholische Kulturreise

Stefan Edelmann und seine Band unterhalten mit Chansons in Füssen

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„Chansons d´amour ... et d´automne“: Florian Mayer (v. l.), Regina Domes, Stefan Edelmann, Thomas Härtel und Robert Schilhansl präsentieren im Musiksaal der Stadt Füssen zum großen Teil melancholisch angehauchte Stücke.

Füssen – In das Land von Baguettes und Croissants hat jetzt Stefan Edelmann und seine Band die Besucher im Musiksaal der Stadt Füssen entführt.

Hier präsentierten die Musiker ihrem Publikum im Rahmen der Musikschulreihe „Focus concertante“ melancholisch angehauchte Chansons. Bereits vor zwei Jahren haben Stefan Edelmann und seine Band den Besuchern ihres ersten Konzerts im Musiksaal der Stadt Füssen so einiges an französischer Lebensart nahegebracht. 

Daher dachte sich Edelmann kürzlich wohl, dass er nun sogar noch ein bisschen weiter gehen könnte in seinem pädagogischen Ehrgeiz. Deshalb teilte er den ungefähr 25 Zuhörern bei seinem jüngsten Auftritt in Füssen mit dem Titel „Chansons d´amour ... et d´automne“ mit: „Wir sind nicht nur für Ihre Unterhaltung, sondern auch für Ihre Weiterbildung zuständig.“ Und darum erklärte er dem Auditorium vor dem Lied „Putain de toi, pauvre de moi“, dass man den ersten Teil des Titels besser nicht zu einem Franzosen sagen sollte, wenn man sich keinen Ärger einhandeln möchte.

Trotzdem forderte Edelmann die Zuschauer auf, den Refrain des Chansons von Georges Brassens mitzusingen, was ein Großteil dann auch schmunzelnd tat. Den Rest des Konzerts ließen sich die Besucher eher passiv genüsslich bei einem Gläschen Wein zu Gemüte führen. Dabei präsentierten ihnen Edelmann an Gitarre und Gesang, Regina Domes an der Flöte, Geige und dem Akkordeon, Florian Mayer am Saxophon und der Klarinette, Robert Schilhansl an der E-Gitarre sowie Thomas Härtel am Kontrabass neben weiteren Stücken aus der Feder Brassens´ zum großen Teil melancholisch angehauchte Chansons von Jacques Dutronc, Serge Gainsbourg, Nino Ferrer, Benjamin Biolay, Jacques Prévert und Jacques Brel. 

Schwungvolle Interpretation

Und während darunter weltbekannte Lieder wie beispielsweise „Ne me qitte pas“ und „Les feuilles mortes“ waren, heimsten Edelmann und seine Band auch mit einer ziemlich schwungvollen Interpretation von Charles Trenets „La Mer“ großen Applaus vom Publikum ein, das sich an diesem Abend „très charmant“ und musikalisch virtuos in das Land von Baguettes, Croissants, Gitanes und Aperitifs entführt fühlen durfte.

lex

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