Herz spricht über seine Arbeit im Parlament

Kommunalwahl 2020 im Fokus

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Vorsitzender Christian Lotter blickt auf das abgelaufene Jahr aus Sicht der Freien Wähler zurück.

Nesselwang – Auf ein ereignisreiches Jahr blickten jetzt die Freien Wähler (FW) Nesselwang in ihrer Jahreshauptversammlung zurück. Gastredner des Abends im „Nesselwanger Hof“ war der Allgäuer FW-Landtagsabgeordnete Dr. Lepold Herz.

Vorstand Christian Lotter berichtete über die Aktivitäten der Freien Wähler Nesselwang. Dabei hob er vor allem die vierteljährlichen Stammtische hervor, die in der Bevölkerung auf reges Interesse stießen. Sowohl die Besuche bei den Imkern, wie bei Rudi Maget in der Biobrauerei oder beim Vortrag von Wolfgang Rid zum Thema „Mobilität im Wandel der Zeit“ seien gut besucht gewesen. 

Wichtigste Aufgabe für die Zukunft aber bleibt laut Vorsitzendem Lotter nach wie vor das Werben um neue Mitglieder und die Suche nach geeigneten Kandidaten für die Marktgemeinderatswahl 2020. Schatzmeister Gerhard Korn vermeldete einen positiven Kassenbestand. Ihm wurde von den Kassenprüfern eine korrekte und einwandfreie Führung bescheinigt. 

Nachdem der Kassier und die Vorstandschaft von den Anwesenden einstimmig entlastet wurden, blickte FW-Fraktionssprecher Ludwig Reffler in einer kurzen Rückschau auf die Arbeit im Marktgemeinderat zurück. Hier erwähnte er vor allem die Investitionen und Leistungen des Marktes, die im vergangenen Jahr getätigt wurden. Als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit überreichte Lotter den Marktgemeinderäten und der Vorstandschaft noch ein „flüssiges Geschenk“ für die Feiertage. 

Nach dem offiziellen Ende der Jahreshauptversammlung ergriff Dr. Leopld Herz aus Wertach das Wort. Herz wurde im Oktober bereits zum dritten Mal als Mitglied der Freien Wähler in den Bayerischen Landtag gewählt und bekleidet derzeit das Amt des Vorsitzenden des Landwirtschaftsausschusses. Im „Nesselwanger Hof“ gab er den Anwesenden Einblick in seine parlamentarische Arbeit. Nachdem die Freien Wähler nun in der Regierungsverantwortung stehen, sei doch einiges in der Arbeit noch Neuland. Die Zusammenarbeit mit der CSU ist aus Sicht von Herz zufriedenstellend. 

Auch dem Umgang mit der AfD geht der Allgäuer Abgeordnete nicht aus dem Wege. Sein Position lautet: Man muss sie politisch bekämpfen. Nach seinen kurzweiligen Ausführungen bestand noch Gelegenheit zur Diskussion, wovon die Anwesenden reichlich Gebrauch machten.

kb

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