"Es gibt viel zu tun!"

Freundeskreis des Festspielhauses Füssen zieht eine erste Bilanz

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Der Blick geht in die Zukunft: Schatzmeister Hermann Ritschel, die neue Vorsitzende Sabine Stief, ihr Vorgänger Alexander Mayerhofer und Geschäftsführerin Birgit Karle.

Füssen – Sein Ziel, bis Ende diesen Jahres ungefähr 1000 Mitglieder zu haben, wird der Förder- und Freundeskreis Festspielhaus Füssen wohl nicht mehr erreichen. Darüber ist sich auch Alexander Mayerhofer im Klaren. Zu seinem Nachfolger als Vorsitzender wurde jetzt Sabine Stief gewählt.

Das Resultat, mit dem Stief in der ersten Jahreshauptversammlung des noch jungen Vereins in der Bierwirtschaft des Festspielhauses zur neuen Vorsitzende gewählt wurde, spiegelt auch die große geographische Verteilung der Herkunft seiner Mitglieder wider. So stimmten zwölf Festspielhausfreunde für die in Augsburg ansässige Stief, während sich sieben für den in der Schweiz lebenden Alternativkandidaten Markus Fauler aussprachen. 

Außer Stief wählte der Förder- und Freundeskreis anschließend Hermann Ritschel zum neuen Schatzmeister, der in dieser Position Andreas Rodoschegg ablöst. Ritschel übernimmt eine Kasse, in die in den ersten zwölf Monaten seit Vereinsgründung rund 1100 Euro mehr eingingen als ihr entnommen wurden. Zudem habe der Verein derzeit etwa 10. 000 Euro an Mitgliedsbeiträgen im Säckel, weil jedes Mitglied „im Durchschnitt 100 Euro“ Beitrag zahle. Deswegen könnten die Unterstützer des Veranstaltungshauses in Zukunft auch einiges bewegen, wie Mayerhofer sagte. 

Die Weichen stellen 

Bei seinem Rückblick auf das zurückliegende Vereinsjahr unterstrich Mayerhofer, dass der Verein vor allem dank einzelner, sehr engagierter Mitglieder bereits einiges bewegt habe, das dem wichtigsten Vereinsziel diene. Dieses sei allgemein die ideelle und finanzielle Förderung von Kunst und Kultur in und am Festspielhaus. So habe der Freundeskreis in der Vergangenheit bereits immer wieder kulturelle Veranstaltungen unterstützt und sich dieses Vorhaben auch für die Zukunft auf seine Fahnen geschrieben. Schließlich benötigten die Künstler „uns wegen der Cortona-Krise jetzt noch mehr“. 

Mayerhofer warb in seiner Abschiedsrede als Vorsitzender an die anwesenden Mitglieder um weitere Aktionen für Kunst und Kultur. „Jetzt ist die Zeit, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft neu zu stellen!“, betonte er. 

„Es gibt viel zu tun!“. meinte auch der neue Schatzmeister Hermann Ritschel. Er kommt aus Karlsruhe und nimmt damit ähnlich große Reisestrapazen zugunsten des Festspielhauses auf sich wie Sabine Stief. Sie pendelt seit vier Jahren fast täglich zwischen Augsburg und Füssen, um Kunst und Kultur am Ufer des Forggensees zu fördern. 

Viel Lob gab es dafür von Festspielhaus-Vorsitzender Birgit Karle.„Bitte engagiert euch weiter! Wir sind ein Haus für alle und wollen, dass jeder weiß, dass das Haus lebt!“, appellierte sie an die Anwesenden. Lob und Dank für das Engagement des Vereins richtete auch Theaterdirektor Benjamin Sahler an die gekommenen Mitglieder. „Toll, dass es diesen Verein gibt!“, sagte er.

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