In frischem Glanz

Waffen vergangener Zeit zeigt das Wertacher Heimatmuseum. Foto: is

Zahlreich zusammengetragene Waffen und andere Kriegsgerätschaften bezeugen den kämpferischen Wertacher früherer Zeiten im wiedereröffneten Heimatmuseum. Damit dies und alle anderen Exponate in frischem Glanz erstrahlen, errangen zeitgenössische Vertreter der Oberallgäuer Gemeinde vergangenes Jahr den Sieg beim BR1- Spiel „Bayerns beste Bayern“ und investierten in das Erbe ihrer Vorfahren.

Die älteste Turmuhr im Allgäu von 1531 präsentiert sich neben profanen, aber nicht minder interessanten Dingen, wie dem reizenden Speikästle im bäuerlichen Schlafzimmer. Ganz neu ist die Ecke zur Käseherstellung. Schließlich ist Wertach Käsedorf und Heimat der Erfinder des „Weißlackers“ (der Brüder Kramer). Dass Kreativität keine moderne Errungenschaft ist, erkennt man bei der Ausstellung ganz unterschiedlicher Helme und die „Brillengläserschleifmaschine“ oder die „Mignon Schreibmaschine“ verkörpern innovative Technologie aus dem letzten Jahrhundert. Das Museum wagt auch einen Ausflug ins Tierreich. Steinadler, Schmetterlingssammlung und mehr erinnern an den Artenreichtum in jüngster Vergangenheit. Museumsleiter Franz Bögle und Teresa Bühler öffnen Gästen die Tür zur Zeitreise immer mittwochs von 15 bis 17 Uhr, für Gruppen auch zu individuellen Terminen nach vorheriger Absprache.

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