Die evangelische Gemeinde verabschiedet fünf Kirchenvorstände

Den Kirchenvorstand bilden für die nächsten sechs Jahre (von links) Annemarie Schneider, Natalie Walger, Uwe Favero, Jutta Strobel, Till Twardy, Christa Stankowitz, Dr. Stefan Claudius Wystrach, Dr. Heiko Thiele, Martin Fussenegger und Norbert Dietz. „Kraft Amtes“ gehören auch Pfarrerin Ilka Huber und Pfarrer Joachim Spengler zu dem Gremium. Foto: ed

Füssen – Alle sechs Jahre wählen die evangelischen Christen in ihren Kirchengemeinden einen neuen Vorstand. So auch in Füssen, wo diese Wahlen am 21. Oktober stattfanden. Am zweiten Advent in der Christuskirche wurden nun fünf Kirchenvorstände verabschiedet, die nicht mehr zur Wahl angetreten waren.

Im neuen Kirchenvorstand sind somit fünf wieder gewählte und fünf neu gewählte Vorstände. Hinzu kommen Pfarrerin Ilka Huber und Pfarrer Joachim Spengler als so genannte „geborene“ Mitglieder.„Wir sind Ihnen zu großem Dank verpflichtet, denn sie haben über Jahre hinweg ihre Zeit, Begabung und Kraft in den Dienst der Gemeinde gestellt und an vielen Entscheidungen mitgewirkt, die den Weg der Gemeinde geprägt haben“, verabschiedete Pfarrer Joachim Spengler Stefanie Derday, Birgit Welz-Driendl, Gerlinde Wollnitza, Hans-Dieter Settele und Jürgen Winkelmann, die nicht mehr zur Wahl angetreten waren. Zusammen hatten sie knapp 100 Jahre in diesem Gremium mitgewirkt. In seinem Rückblick erinnerte er an so manche Schwerpunkte in den letzten sechs Jahren und es gelte nun, nach vorne zu schauen in der Erwartung, was diese Zeit Neues bringen wird. „Ihre Vorgänger haben das Land gut bestellt", stellte er fest und an die Neuen gewandt meinte er: „Auch Sie werden manchmal an Grenzen stoßen. Jedoch sind Visionen, einen Traum zu leben, erlaubt". Die obligatorische Verpflichtungsfrage, das Amt als Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherin in der Gemeinde im Bekenntnis der evangelisch-lutherischen Kirche zu führen, wurde vom neuen Kirchenvorstand mit einem einmütigen „Ja, mit Gottes Hilfe" bestätigt. An die versammelte Kirchengemeinde wurde die Bitte gerichtet, den Dienst des Kirchenvorstands zu achten, ihm beizustehen und für ihn zu beten. Mit einem gemeinschaftlichen Auszug aus der Kirche in das „Haus der Begegnung“ traf sich die Gemeinde dann noch zu einem Stehempfang, den sie zu einem regen Gedankenaustausch nutzte. ed

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