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21-Jähriger will mit Auto zur MPU fahren und verursacht Unfall

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Von: Katharina Knoll

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verunglückter Motorroller
Bei dem Unfall wurde der Fahrer des Motorrollers zum Glück nur leichte verletzt. © Symbolfoto: Panthermedia/Canetti

Füssen - Weil er zur MPU fahren wollte, ist ein 21-Jähriger am Dienstagmorgen in sein Auto gestiegen und fuhr rückwärts auf die Straße. Dabei stieß er mit einem Roller zusammen.

Der Unfall ereignete sich laut Polizeibericht in der Herkomerstraße nur unweit von der Polizeiinspektion Füssen. Der 21-Jährige stieg in sein Auto und fuhr rückwärts von seinem Garagenvorplatz auf die Straße. Dabei missachtete er allerdings die Vorfahrt eines 41-Jährigen, der dort mit seinem Motorroller unterwegs war. Bei dem Zusammenstoß wurde der Rollerfahrer nur leicht verletzt. Er wurde im Krankenhaus Füssen behandelt.

Die Beamten vor Ort staunten nicht schlecht, als der 21-Jährige auf Nachfrage erklärte, dass er gar keinen Führerschein hat und gerade auf dem Weg zur MPU gewesen sei. Als ihm die Polizisten erklärten, dass das eine Straftat wegen Fahrens ohne Führerschein sei, leugnete der junge Mann nachträglich, dass er mit dem Auto gefahren sei. Er behauptete, dass sich sein Wagen mit Automatikgetriebe selbstständig gemacht habe und auf die Straße gerollt sei. Zu diesem Zeitpunkt sei er rein zufällig vor Ort gewesen.

Polizei sucht nach Zeugen

Da an der Unfallstelle jedoch einiges los war, gelang es den Polizisten einige Zeugen ausfindig zu machen, die den jungen Mann bei der Fahrt beobachtet hatten.

Die Polizei Füssen bittet weitere Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich bei der Polizeiinspektion unter der Telefonnummer 08362/91 230 zu melden.

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