Polizei rät Betroffenen, keine persönlichen Daten herauszugeben

Betrugsmasche: Polizei warnt vor „Schockanrufen“ falscher Polizisten

Eine ältere Dame telefoniert und hat Angst oder einen Schock
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Den Schock und die Angst um einen nahen Angehörigen nutzen die Betrüger schamlos aus.
  • Katharina Knoll
    vonKatharina Knoll
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Füssen/Landkreis - Mehrere „Schockanrufe“ von Betrügern sind am Dienstag der Polizeiinspektion Füssen mitgeteilt worden. Die Beamten warnen nun vor dieser Masche und appellieren, keine persönlichen Daten herauszugeben.

Die Geschädigten erhielten nach Angaben der Polizei einen Telefonanruf von Unbekannten, die sich als Kriminalbeamte der Polizei ausgaben. Die unbekannten Betrüger erklärten den Betroffenen, dass ein naher Angehöriger in einen schlimmen Unfall verwickelt wäre und dabei selbst ums Leben gekommen sei oder andere dadurch getötet habe.

Anschließend forderten die Unbekannten aus verschiedenen Gründen Geld. So rieten sie beispielsweise den Angerufenen, dass diese eine Kaution für ihren Sohn bezahlen sollten, der aufgrund des Unfalls inhaftiert worden sei.

Polizei überbringt solche Mittelungen nicht per Telefon

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass Mitteilungen dieser Art nicht telefonisch überbracht werden. Wer solch einen Anruf erhält, soll auf keinen Fall persönliche Daten, Kontoinformationen oder ähnliches herausgegeben. Stattdessen sollten die Betroffenen auflegen und die zuständige Polizeidienststelle kontaktieren, so die Polizei.

kb

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