FFW Füssen braucht dringend Nachwuchs

Die Freiwillige Feuerwehr Füssen konnte sich im vergangenen Jahr über einen Mangel an Einsätzen nicht beklagen. 87 Mal musste sie zu den verschiedensten Anlässen ausrücken. Wie immer lagen die technischen Hilfeleistungen an der Spitze. Ob beim Orkantief "Emma" im März, bei der Bergung eines von Vandalen versenkten Baggers im Weißensee oder wie zuletzt beim Tanklastzug-Unfall im Seeg – das Einsatzgebiet stellte große Anforderungen an die Wehr.

Kommandant Heinz Weller wies in seinem Bericht auf die überdurchschnittlich zahlreichen Brandeinsätze hin, die vom "einfachen" Zimmerbrand bis zu Gebäudebränden in Rückholz, Seeg und an der Ulrichsbrücke reichten. Derzeit absolvieren in der Feuerwache in der Kemptener Straße 80 Feuerwehrfrauen und -männer ihren ehrenamtlichen Dienst. Aber die Sorgen um den Nachwuchs lassen sich nicht von der Hand weisen und so appellierte Weller an die Jugendlichen in der Stadt im Alter zwischen 12 und 16 Jahren, sich mit dem Eintritt in die Jugendfeuerwehr in die Gemeinschaft einzubringen. Bürgermeister Paul Iacob dankte der Wehr für ihren unermüdlichen Einsatz und die vorbildliche Erfüllung aller an die Aktiven gestellten Aufgaben. "Das ist genauso wenig selbstverständlich wie die Freistellung der Feuerwehrler durch ihre Arbeitgeber im Falle eines Einsatzes" stellte das Stadtoberhaupt fest. Lobende Worte fand auch Kreisbrandinspektor Peter Einsiedler für die Einsatzbereitschaft der Füssener Wehr und deren vorbildliche Jugendarbeit. Die Grußworte der Außerferner Wehren übermittelte der Vilser Kommandant Josef Stebele, der auf die problemlose und kameradschaftliche Zusammenarbeit über Grenzen hinweg hinwies.

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