Ein akustisches Galadinner

»German Cents« begeistern mit einem breiten Spektrum bei den »Sommerklängen«

 Elias Schockel (v. l.), Armin Horn, Raphael Zinser und Marcel Raschke
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Junge Gesangsstars aus Berlin: Elias Schockel (v. l.), Armin Horn, Raphael Zinser und Marcel Raschke entzücken das Publikum im Magnuspark in Füssen.
  • VonAlexander Berndt
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Füssen – Gut unterhalten haben die „German Cents“ ihr Publikum bei den „Sommerklängen“ im Magnuspark. Neben alte Volksliedern stimmten sie auch moderne Songs an

Mit den „German Cents“ machten jetzt wahrhaft würdige Nachfolger der „Comedian Harmonists“, dem legendären deutschen Gesangssextett aus den dreißiger Jahren, in Füssen Station. Bei den „Sommerklänge“ im Magnuspark begeisterten Marcel Raschke, Raphael Zinser, Armin Horn und Elias Schockel, der für den an diesem Abend verhinderten Thoma Wutz einsprang, das Publikum in virtuoser Weise.

Im vergangenen Jahr entstanden, veranstaltete auch heuer Füssen Tourismus und Marketing die „Sommerklänge“. Während einen Abend zuvor die Kabarettistin Sarah Hakenberg die Besucher auf eine lustige Reise nach Ostwestfalen mitgenommen hatte, wie Tourismuschef Stefan Fredlmeier informierte, servierten die „German Cents“ ihrem Publikum ein akustisches Galadinner.

Gute Ausbildung

Die ehemaligen Mitglieder des Staats- und Domchores sowie der Universität der Künste Berlin führten ihr Publikum auf eine Tour „durch die Welt der Liebe“, hatte Zinser angekündigt. So präsentierte das junge Quartett mit seinen brillant ausgebildeten Stimmen und seinem vollendeten Gesang ein breites musikalisches Spektrum, das von alten deutschen Volksliedern über Gassenhauer früherer Tage bis zu moderneren Songs und einer Ballade in englischer Sprache reichte.

Große Bandbreite

„Wisst ihr, wo ich gern weil´?“, „Ännchen von Tharau“, „Untreue“ und „Gute Nacht“ kamen dabei ähnlich gut beim Publikum an, wie Marlene Dietrichs „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“,„Return to sender“ und „Why must I be a teenager in love?“ beziehungsweise „Oh Shenandoah“. Auch das Lied „Veronika, der Lenz ist da“ durfte nicht fehlen.

Da wäre es eine große Überraschung gewesen, wenn die beiden Tenöre Horn und Schockel, Bariton Zinser und Bass Raschke am Ende keinen großen, verdienten Beifall erhalten hätten.

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