Die Suche nach dem Königsweg

Tourismusverein Füssen und Ludwig Festspielhaus wollen stärker zusammen arbeiten

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Vereinsvorsitzender Andreas Eggensberger (vorne v.l.), Stellvertreterin Tina Allgaier, Beirätin Andrea Horn, Drohnen-Fotograf Sebastian Jahn sowie Tourismusdirektor und Beirat Stefan Fredlmeier (hinten v.l.) und die Beiräte Ralph Söhnen und Peter Hartung wollen künftig stärker mit dem Ludwigs Festspielhaus zusammen arbeiten.

Füssen – Bereits das erste Ludwig-Musical „Sehnsucht nach dem Paradies“ hatte die Unterstützung der organisierten Füssener Gastgeber.

Daran anknüpfen und mit dem Ludwigs Festspielhaus an einem Strang ziehen will die Führungscrew des Tourismusverein Füssen unter Leitung des 1. Vorsitzenden Andreas Eggensberger. Mit dem Management des Veranstaltunghauses soll gemeinsam nach einem Königsweg gesucht werden, in den kommenden Spielzeiten einen Leuchtturm der Freizeit-Unterhaltung zu schaffen. 

Einstimmig in ihren Ämtern bestätigt, nahmen Andreas Eggensberger aus Hopfen und seine Stellvertreterin Tina Allgaier aus Bad Faulenbach im Zuge der Vorstandswahlen die Wahl an. Kurz danach waren dann auch alle weiteren sieben Positionen im Vorstandsteam des als Dachorganisation operierenden Tourismusvereins Füssen mit den bekannten Gesichtern besetzt. 

Ort der Versammlung war das Festspielhaus. Dieser war bewusst gewählt worden, um aus dem hellen Panoramasaal des längst auch bühnentechnisch wieder auf neuestem Stand befindlichen Hauses zu signalisieren, dass es nun an der Zeit sei, an einem Strang zu ziehen. 

Beim Vorsitzenden Eggensberger hörte sich das so an: „Momentan verdient das Festspielhaus Unterstützung von uns allen!“ Gefallen hat den Füssener Gastgebern, dass ihnen versichert wurde, dass im Veranstaltungshaus Schritt für Schritt bereits über 2018 hinaus geplant werde. Darüber hinaus konnte Vertrauen von externen Veranstaltern (zurück-)gewonnen werden und die Bühne modernisiert werden. Außerdem soll das Außengelände künftig wieder für Open-Air-Events genutzt werden.

Beifall für Karle

Von den an der Versammlung teilnehmenden 13 stimmberechtigten Mitgliedern und Gästen aus der Lokalpolitik bekam die sich mit Statements vorstellende Mannschaft um Geschäftsführerin Birgit Karle Beifall. Der Applaus galt nach den zwei voraus gegangenen Spielzeiten Intendant Florian Zwick-Zaharia und dem neuen festangestellten Produzenten, Regisseur und Theaterdirektor Benjamin Sahler. 

Großes Interesse

Der Tourismusverein mit annähernd 300 Mitgliedern und die Führungscrew des Veranstaltungshauses wollen sich der Aufgabe stellen, einer auch nach den beiden erfolgreichen Spielzeiten mit einer Musicalauslastung von jeweils 75 Prozent noch nicht ganz ausgeräumten Skepsis die Stirn zu bieten. „Das Interesse am Ludwig-Musical ebbt nicht ab“, betonte Sahler. „Das Gegenteil ist der Fall. Der Ticket-Vorverkauf läuft besser als zuvor.“ 

Um die Zusammenarbeit zwischen dem Ludwigs Festspielhaus und den touristischen Betrieben zu verbessern, sollen künftig Treffen stattfinden. „Jeder Gastgeber ist ein Multiplikator“, sagte Sahler. Die angedachte Vernetzung könne sich nach Ansicht aller Beteiligten auf den Homepages widerspiegeln. Neue Zielgruppen ins Allgäu und damit in die Hotels und ins Festspielhaus zu holen, brauche Bilder, „die ins Herz treffen“, so Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier. 

Neues Angebot

Bevor es im Theatersaal neue faszinierende Luftaufnahmen – aufgenommen über den Königsschlössern – zu sehen gab, hatte Vorsitzender Eggensberger den Hinweis gegeben, dass „dem finanziellen Engagement von 13 unserer Mitglieder gemeinsam mit Füssen Tourismus und Management (FTM) ein tolles Projekt zu verdanken ist“. Die Gastgeber können sich im Rahmen dieses Projekts eine Box kaufen, die Clips enthält. Aus der Angebotsfülle der touristischen Bilder kann dann eine persönliche Auswahl getroffen werden, um die eigene Homepage noch viel gefühlvoller präsentieren zu können. 

Für Fragen dazu stand Sebastian Jahn zur Verfügung. Er ist Geschäftsführer einer Medienfirma in Altenstadt bei Schongau. „Bereits seit 2007 betreiben wir unser Gewerbe und entwickeln uns ständig weiter“, wies er auf die Erfahrungen hin. „Seit 2011 erstellen wir selbstkonstruierte Kameradrohnen mit denen wir Foto- und Videoproduktionen aus der Vogelperspektive liefern.“ Exemplarisch gezeigt wurden neben den Königsschlössern auch kurze Filmaufnahmen aus dem Hoteldorf Hartung und dem Luitpoldpark-Hotel.

cf

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