Viele Spenden

In Füssen gestrandeter Zirkus freut sich über Hilfsbereitschaft

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Frische Lieferung: Angelo (Mitte) und Jan Sperlich (rechts) freuen sich über eine große Tonne Kraftfutter, die Dirk Pfeifer zum „Circus Sperlich“ transportiert hat.

Füssen – Dromedare, Lamas, Pferde, Ponys, Hasen, Enten, Hunde und eine Ziege des „Circus Sperlich“ freuen sich über die laut Jan Sperlich „enorme Hilfsbereitschaft“ der Füssener für den Familienzirkus aus Ostwestfalen. Dieser steht nach wie vor auf dem Volksfestplatz (der Kreisbote berichtete).

Nachdem Jan Sperlich und seine Frau Taniela mit ihren Kindern Angelo, Manolito, Maikel, Danny und Elena ihre geplante Frühjahrstournee in Tirol wegen der Coronakrise abbrechen mussten, harrt der Zirkus am Stadtrand der Dinge, die da kommen. Und während die Sperlichs mit zahlreichen Plakaten in der Lechstadt auf ihre prekäre Situation aufmerksam gemacht haben, zeigen viele Füssener, „dass sie für den Zirkus und speziell die Tiere etwas übrig haben“, sagt Sperlich. 

So habe das Familienunternehmen unter anderem bereits einige Ballen Heu und Kraftfutter für seine Tiere geschenkt bekommen. Darüber hinaus bewiesen zahlreiche Leute nach einer zarten Streicheleinheit für die Vier- und Zweibeiner auch mit Geld ihre große Spendierfreudigkeit.

Sperlich wünscht sich allerdings, dass das nicht ewig so weitergehen muss. Schließlich betont er: „Wir würden viel lieber spielen!“

Alexander Berndt

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