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Luitpoldstraße: Bereich um Imbiss soll umgestaltet werden

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Von: Katharina Knoll

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Luitpoldstraße in Füssen
Dieser Bereich rund um die Passage an der Luitpoldstraße soll umgestaltet werden. © Knoll

Füssen – Schöner soll der Bereich an der Luitpoldstraße werden, wo ein Imbiss Döner anbietet. Dafür sollen unter anderem die Stellplätze reduziert werden.

Die Mitglieder des Bauausschusses stellten der Bauvoranfrage einstimmig eine Genehmigung in Aussicht und nickten die Ablöse der Stellplätze ab.

Um den Bereich aufzuwerten, soll unter anderem das ehemalige Tankstellendach des Imbisses abgebaut und durch eine Markise ersetzt werden. Außerdem ist geplant, die Terrasse mit Steinen einzufassen, den Belang auszutauschen und die Oberfläche der Fassade zu verbessern. Auch die Zahl der Parkplätze soll auf zwei reduziert werden. Diese sollten jedoch längs ausgerichtet werden, sagte Bauamtsleiter Armin Angeringer.

Insgesamt befürwortete die Stadtverwaltung jedoch eine Umgestaltung: „Eine Verbesserung halten wir für dringend notwendig. Es wird aber noch eine Detailfindung mit der Denkmalpflege notwendig sein.“ Für das benachbarte, leerstehende Gebäude liegt ein Antrag für einen Eisverkauf mit kleinem Café beim Landratsamt Ostallgäu, so der Bauamtsleiter. Hier sollen die Parkplätze reduziert werden und eine Terrasse mit Baum entstehen. Zudem könnte die Stadt einen schmalen Grundstücksstreifen kaufen, um den Gehweg an der Luitpoldstraße zu vergrößern.

Stadträte wollen detailliertere Pläne sehen

Die Stadträte freuten sich, dass der Bereich aufgewertet werden soll. Denn: „Das ist ein ganz markanter Punkt in Füssen. Die Optik ist aber nicht extrem wertvoll. Es kann nur besser werden“, meinte Jürgen Doser (FWF). An diesem sensiblen Punkt müsse die Stadt ihren Finger drauflegen. Deshalb müssten die Pläne in detaillierter Ausarbeitung unbedingt noch einmal im Gremium vorgelegt werden.

Gleicher Meinung war Anna-Verena Jahn (Grüne). „Das ist mir zu schwammig“, meinte sie zu den aktuellen Plänen. „Die Luitpoldstraße ist kein Aushängeschild für Füssen. Das sollte Hand und Fuß haben.“ Magnus Peresson regte an, hier denselben Pflasterbelag zu verlegen wie bei der Umgestaltung der Luitpoldstraße. „Das wäre städtebaulich sehr schön”, meinte der UBL-Stadtrat und Architekt.

Zweifel an den Plänen hatte jedoch Dr. Martin Metzger. Er sei zwar für Bäume, aber ob einer vor dem geplanten Eisverkauf Sinn mache, zumal in Kombination mit einer Markise nebenan, stellte der BfF-Stadtrat in Frage. Das sollte diskutiert werden, forderte er.

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