Füssen macht das Dutzend voll

Es war ein Torfestival am vergangenen Sonntag in Landsberg: mit 12:6 aus Sicht der Gäste aus Füssen endete das Oberliga-Süd-Derby. Ob die Playoffs ein Thema bleiben, werden die beiden spiele am kommenden Wochenende zeigen.

Die Füssener traten mit 22 Spielern an, wobei Trainer Holzmann erstmals Torwart Patrick Fücker dabei hatte. Auch Verteidiger Leopold Prantl war nach langer Verletzungspause wieder im Team. Das Überzahlspiel klappte zumindest bei den ersten beiden Strafen gegen Landsberg gut. Eric Nadeau sowie Tim Richter waren die Torschützen zur 2:0-Führung aus Füssener Sicht. Es war aber nicht so, dass Landsberg keine Chancen hatte. Dann häuften sich die Strafzeiten auf beiden Seiten, wobei die Zuschauer mehr dem Schiedsrichter als den Spielern Schuld gaben. Dem Anschlusstreffer der Landsberger durch den Ex-Füssener Krull ließ der äußerst agile und aufmerksame Andrej Naumann das dritte Füssener Tor folgen. Nach einigen Chancen, unter anderem einen Pfostenschuss durch Richter kam Landsberg noch vor der Pause auf 2:3 heran. Als Füssen im zweiten Abschnitt zum zweiten Mal in Unterzahl war, war es Kapitän Nadeau, der auf 2:4 erhöhte. Die nächsten beiden Überzahlsituationen nutzten die Landsberger durch Switzer und Leinonen zum überraschenden Ausgleich. Doch mit dem schönsten Tor des Abends durch Johannes Mayr setzte die Füssener Mannschaft eine weitere Duftnote, der Michel Maaßen noch den 4:6 Pausenstand folgen ließ. Offensichtlich hatte Maaßen die von ihm selbst beklagte „Seuche am Schläger“ noch vor dem Spiel erfolgreich vertrieben, denn nach nicht einmal zwei Minuten im letzten Abschnitt traf er erneut. Junioren mischen mit Dann dauerte es immerhin fünf Minuten, ehe Andrej Naumann das Torfestival fortsetzte, dem im Minutentakt die Tore Nummer neun, zehn und elf durch Preston, Naumann - mit seinem dritten Treffer- und Helmbrecht folgten. Zwischenzeitlich wurde nun auch die reine Juniorenreihe mit in das Geschehen eingebunden, wobei Veit Holzmann beim ersten Einsatz knapp scheiterte. Die Auszeit, die Landsbergs Trainer Marian Hurtik nach dem zehnten Treffer nahm, brachte nur insofern eine Besserung, als es dem Ex-Füssener Markus Vaitl zu leicht gemacht wurde, zwei vermeidbare Gegentore zu erzielen. Den Schlusspunkt zum Zwölferpack setzte Kevin Lavallee in der 59. Minute. Spieler besonders hervorzuheben ist angesichts der Mannschaftsleistung nicht leicht, doch stellvertretend für diese sind Kapitän Erik Nadeau und der glänzend aufgelegte Andrej Naumann zu nennen. Schwere Gegner Am kommenden Freitag sind die Deggendorfer als Tabellenneunter um 19.30 Uhr Gast im BLZ in Füssen. Trainer Georg Holzmann und die Mannschaft hoffen und wollen alles dafür tun, dass der Sieg in Landsberg der Beginn einer Serie ist, um die Play-offs doch noch zu erreichen. Die soll am Sonntag um 18 Uhr in Rosenheim weiter gehen.

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