Bereit für die Badesaison

Nach zehn Monaten Bauzeit: Das Oberseebad öffnet wieder seine Tore

Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter (v.l.), Architekt Andreas Harbich und Toni Gezer vom Bauhof stehen zusammen mit Mitgliedern der Wasserwacht auf dem Sprungturm des Oberseebads in Füssen.
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Auf dem renovierten Sprungturm freuen sich Bürgermeister Maximilian Eichstetter (v.l.), Architekt Andreas Harbich und Toni Gezer vom Bauhof zusammen mit Wasserwachtlern, die künftig am Wochenende ein wachsames Auge auf die Badegäste haben werden.

Füssen – Die Freude war Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU) anzusehen, als er am vergangenen Freitag das Naturfreibad Obersee offiziell wieder eröffnete. Nach zehn Monaten Umbauzeit, mehreren tausend Arbeitsstunden und viel Einsatz des Teams um Andreas Linder konnte das angepeilte Eröffnungsdatum exakt eingehalten werden. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die „Runderneuerung“ des beliebten Bades auf 800.000 Euro. 

Die Veranstaltung am Freitag war ein sogenanntes Retro-Opening, denn genau vor 100 Jahren, im Jahr 1921, öffneten sich die Tore zum Oberseebad zum ersten Mal. In den Aufzeichnungen von damals vermerkten die Verfasser, dass nur unter schwersten finanziellen Aufwendungen und viel Eigenarbeit das Bad in Faulenbach entstehen konnte.

„Ich hoffe, dass die Akzeptanz und die entsprechende Nutzung für das Bad innerhalb der Bevölkerung da ist und es in der kommenden Badesaison gut angenommen wird“, sagte Bürgermeister Eichstetter zur Wiedereröffnung. Für ihn sei es ein bewegender Tag, dass die Stadt das Naturbad nun in modernster Art präsentieren kann: mit der zartgrünen, gläsernen Front, mit einem den heutigen Ansprüchen entsprechenden Sanitärbereich, dem neuen Spielplatz mit Klettergerüst und Rutsche, der Beachvolleyball-Anlage und nicht zuletzt dem Sprungturm, der sich nach viel Arbeit von Rost und verschiedenen Lackschichten befreit nun frisch gestrichen zeigt.

Mit Eifer bei der Sache

„Wenn auch noch nicht alles bis ins letzte organisiert und montiert ist – in wenigen Tagen werden auch die letzten Arbeitsgänge abgeschlossen sein“, kündigte Eichstetter an. „Hier haben alle Beteiligten ein Paradebeispiel dafür abgeliefert, dass bei der Stadtverwaltung alle an einem Strang gezogen haben und mit Eifer bei der Sache waren“, freute er sich.

Lang war dann auch die Liste derer, bei denen sich Eichstetter bedankte: Angefangen bei Gesamtplaner Andreas Linder vom Bauamt, bei der „guten Seele“ Toni Gezer und dem Bauhof-Team, bei Architekt Andreas Harbich, Hauptamtsleiter Peter Hartl für die Beschaffung der Fördergelder, und nicht zuletzt bei Markus Gmeiner, der sich um die gesamte Sicherheitsausstattung des Naturbades gekümmert hat.

ed

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