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Schneechaos im südlichen Ostallgäu - Polizei rät von unnötigen Fahrten ab - viele Unfälle

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Von: Katharina Knoll

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Füssen/Landkreis - Seit der Nacht auf Donnerstag schneit es ununterbrochen im südlichen Ostallgäu. Das hatte bereits in den frühen Morgenstunden blockierte Straßen und zahlreiche Unfälle zur Folge. Die Polizei rät derzeit vor unnötigen Fahrten ab.

Füssen versinkt im Schnee
1 / 34Auch Füssen versinkt im Schnee. Die Räumdienste haben hier viel zu tun und kommen mit ihrer Arbeit oft nicht hinterher. © Knoll
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Seit Mitternacht bis um 9 Uhr heute Morgen registrierte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West insgesamt 41 Unfälle in ihrem Dienstbereich. Dabei wurden bei drei Unfällen Personen verletzt. Im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren kam es bis dahin zu elf Verkehrsunfälle mit Sachschaden. Im Landkreis Oberallgäu und der Stadt Kempten ereigneten sich elf Verkehrsunfälle mit Sachschaden. Bei einem Verkehrsunfall gab es Verletzte.

Hauptsächlich Blechschäden

Zudem gingen seit Mitternacht bis ca. 9 Uhr insgesamt 45 Meldungen über Verkehrsbehinderungen ein, die Mehrzahl davon wegen hängengebliebener Fahrzeuge oder quergestellter Lkw.

Im Bereich Pfronten und Nesselwang ereigneten sich am Donnerstagmorgen wegen des heftigen Schneegestöbers innerhalb kürzester Zeit drei Verkehrsunfälle mit geringen Sachschäden. Außerdem kam es am Morgen und im Verlauf des Vormittags auf der Staatsstraße 2520 und der Kreisstraße OAL 23 in Nesselwang zu längeren Verkehrsbehinderungen. An den Steigungen kamen mehrere Lkw und Sattelzüge aufgrund der Schneeglätte und den Schneeverwehungen nicht mehr weiter. Die Polizeibeamten mussten den Verkehr regeln und die Räumdienste hatte alle Mühe, die Fahrbahnen wieder frei zu bekommen.

Die Kontrolle über sein Auto hat am frühen Donnerstagmorgen ein 35-jähriger Österreicher verloren, als er auf der A7 von Füssen in Richtung Kempten unterwegs war. Weil er auf der schneebedeckten Fahrbahn zu schnell unterwegs war, schleuderte er von der Straße. Dabei überfuhr er einen angrenzenden Schutzwall, Leitpfosten und Schneezeichen und blieb schließlich im Schnee stecken. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf insgesamt auf etwas über 2000 Euro. Der Fahrer bekommt eine Bußgeldanzeige.

Bei den meisten Verkehrsunfällen kam es nur zu Blechschäden. Wurden Personen verletzt, kamen sie überwiegend mit leichten Verletzungen davon.

Hinweis der Polizei

Die Polizei bittet, im Großraum Allgäu – von Lindau bis Marktoberdorf – auf unnötige Fahrten zu verzichten. Lkw-Fahrer sollten, soweit es möglich ist, Parkplätze aufsuchen und den Winterdienst abwarten, da aufgrund des starken Schneefalls eine Vielzahl von Straße durch querstehende Lkw blockiert sind. Dies betrifft auch überörtliche Straße und Fernstraßen.

Zu schnell bei Schnee und Glätte unterwegs

Bereits am Mittwoch ist es aufgrund von Schnee und Glätte zu einigen Unfällen gekommen. Am Abend stießen laut Polizei in der Nähe des Illasbergsees zwei Autos frontal zusammen. Eine 22-Jährige aus Roßhaupten verlor auf schneebedeckter Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr. Dort kollidierte sie mit dem Fahrzeug eines 33-Jährigen aus Roßhaupten. Insgesamt wurden bei dem Unfall drei Personen leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von ca. 50.000 Euro. Sie mussten abgeschleppt werden.

Einige Stunden zuvor gegen 12 Uhr fuhr ein 43-jähriger Autofahrer auf der B16 bei Roßhaupten in Richtung Norden. Auf Höhe der Mautsäule kam ihm ein Lkw entgegen. Dieser verlor vom Dach des Aufliegers eine Eisplatte, die gegen die Front des Pkw prallte. An dem Pkw wurden die Frontmaske und das Kennzeichen samt Halterung beschädigt. Der Sachschaden wird auf ca. 800 Euro geschätzt. Bei dem Lkw handelte es sich um eine blaue Sattelzugmaschine und einen gelben Sattelauflieger. Der Lkw-Fahrer fuhr weiter, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Hinweise nimmt die Polizei Füssen unter der Telefonnummer 08362/91 230 entgegen.

kb

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