Ein besserer ÖPNV und elektrische Züge

SPD-Bundestagskandidat Christoph Schmid referiert über soziale Gerechtigkeit in der Kommunalpolitik

Zuggleise in Füssen
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Für eine umweltschonende Mobilität setzt sich SPD-Bundestagskandidat Christoph Schmid ein. Wird er in den Bundestag gewählt, möchte er in naher Zukunft mit einem elektrischen Zug nach Füssen fahren können, erklärte er bei einer SPD-Veranstaltung in Füssen.

Füssen – Zum Thema „Soziale Gerechtigkeit als Leitmotiv für kommunalpolitisches Handeln“ äußerten sich die Bundestagskandidaten Regina Leenders und Christoph Schmid.

Seine erste Veranstaltung als neuer Vorsitzender der SPD Füssen startete Georg Waldmann jetzt mit den beiden Bundestagskandidaten Regina Leenders und Christoph Schmid. Im Gasthof „Zum Hechten“ überreichte Waldmann als erste Amtshandlung das rote Parteibuches zusammen mit Tobias Merz an das neue SPD-Mitglied Sabine Seider. Die Füssenerin arbeitet als Studienrätin an einem Gymnasium in Kempten. Von klein auf politisch interessiert möchte sie sich aktiv für eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Politik einsetzen, bei der auch Frauen gleichberechtigt mitgestalten.

Regina Leenders, die SPD-Kandidatin für den Bundeswahlkreis Ostallgäu, knüpfte daran an und präsentierte sich als junge Frau, die mit der SPD dafür sorgen möchte, dass mit einem höheren Mindestlohn und tarifgebundenen Arbeitsplätzen mehr Lohngerechtigkeit für alle geschaffen wird. Leenders arbeitet als Schauspielerin in einer Branche, in der schlecht bezahlte und unsichere Arbeitsplätze an der Tagesordnung sind.

Missstände beseitigen

Sie forderte ein solidarisches Handeln aller Beschäftigten, aber auch energisches Handeln der Bundespolitik, damit die Missstände in ihrem Bereich wie auch in der Pflege oder im Tourismus, wo gerade in Füssen und im Allgäu besonders viele Menschen arbeiten, mit den dort typisch niedrigen Entgelten beseitigt werden.

Hauptreferent der Veranstaltung war Christoph Schmid, hauptamtlicher Bürgermeister der nordschwäbischen Gemeinde Alerheim. Als Zweiter auf der schwäbischen SPD-Liste und mit Platz neun auf der Bayerischen SPD-Landesliste hat er gute Chancen, in den Deutschen Bundestag gewählt zu werden. Dem 45-jährigen Rieser, der sich in der dritten Amtsperiode befindet, ging es um die Frage, wie das sozialdemokratische Leitmotiv der sozialen Gerechtigkeit im kommunalpolitischen Alltag umgesetzt werden kann. Mit zahlreichen Beispielen aus seinem beruflichen Wirken veranschaulichte er seine Vorstellungen.

Wohnraum als Gemeinwohlgut

So führte er aus, wie ein regional vernetzter Dorfladen mit fairen und biologischen Produkten zum Erhalt gleichwertiger Lebensverhältnisse in ländlichen Regionen beitragen kann. Wohnraum sei für ihn ein Gemeinwohlgut, das für alle erreichbar und bezahlbar bleiben müsse, gerade auch in so begehrten Gegenden wie in Füssen. Hier forderte er eine nachhaltige Wohnbaupolitik des Bundes, die den Kommunen effektiv unter die Arme greift.

Genauso müsse eine umweltschonende Mobilität für alle möglich sein, weshalb er den Ausbau des ÖPNV und die Elektrifizierung der Bahn im gesamten Allgäu verlangte. „Ich möchte als Bundestagsabgeordneter in nicht allzu ferner Zukunft mit einem elektrifizierten Zug auch bis Füssen fahren können.“

kb

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