Einer muss in den Knast, einer zurück nach Österreich

Illegale Einreise: Bundespolizei greift bei Füssen fünf Türken im Kleinwagen auf

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Fünf Türken versuchten, illegal in die Bundesrepublik einzureisen. Einer von ihnen sitzt jetzt im Gefängnis.

Füssen/ Dortmund – Am Donnerstagabend hat die Bundespolizei eigenen Angaben zufolge zwei mutmaßliche türkische Schleuser auf der A7 aufgegriffen. Einer der in Dortmund wohnhaften Beschuldigten hielt sich bereits seit mehreren Jahren unerlaubt in Deutschland auf.

Die Kemptener Bundespolizisten unterzogen dem Bericht zufolge in der Kontrollstelle am Grenztunnel Füssen fünf Türken in einem Auto mit deutscher Zulassung einer Einreisekontrolle. Der 53-jährige Fahrer wies sich dabei mit seiner deutschen Niederlassungserlaubnis aus. 

Der 48-jährige Beifahrer legte zur Kontrolle aber lediglich eine deutsche Gesundheitskarte vor. Angeblich hätten die beiden Männer auf ihrer Rückfahrt aus Garmisch-Partenkirchen, wo sie einen Urlaubstag verbracht haben, die drei Insassen im Alter von 17, 24 und 31 getroffen und mitgenommen. 

Die Mitfahrer konnten sich gegenüber den Beamten nicht ausweisen. Erst bei der Durchsuchung fanden die Bundespolizisten die türkischen Identitätskarten der Männer, die jedoch nicht zur Einreise nach Deutschland berechtigen.

Die Bundespolizisten ermittelte, dass der Beifahrer gegenwärtig weder einen gültigen Pass noch einen Aufenthaltstitel besitzt. Laut seiner zuständigen Ausländerbehörde in Dortmund war eine letztmalig ausgestellte Duldung, von insgesamt 26, des abgelehnten Asylbewerbers bereits im Januar 2015 abgelaufen. Folglich hielt sich der 48-Jährige seitdem unerlaubt in Deutschland auf.

Die Bundespolizisten zeigten die beiden Männer wegen des versuchten Einschleusens von Ausländern an. Der Beifahrer muss sich zudem wegen versuchter unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes verantworten. Der mutmaßliche Schleuserfahrer konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Weiterreise antreten. 

Die Beamten lieferten den Beifahrer nach der Richtervorführung in Zurückweisungshaft in die Justizvollzugsanstalt Eichstätt ein. Die drei mutmaßlich Geschleusten erhielten eine Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise. 

Die Bundespolizisten leiteten die beiden Erwachsenen, die ein Asylgesuch äußerten, an die zuständige Aufnahmeeinrichtung weiter. Den Jugendlichen wiesen sie nach Österreich zurück.

kb

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