Ausgebüxte Esel sorgen für Gesprächsstoff auf Facebook

Zwei Esel vor der Polizeidienststelle: Beamte fangen ausgebüxte Tiere ein

Zwei Esel vor der Polizeidienststelle in Füssen.
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Sorgen für so manche Scherze auf Facebook: Zwei ausgebüxte Esel warten vor der Polizeidienststelle in Füssen auf ihren Besitzer.

Füssen - Am Dienstag traute so mancher Füssener seinen Augen nicht: Am Morgen standen zwei Esel vor der Polizeiinspektion (PI) Füssen. Sind das etwa die neuen „Dienstfahrzeuge“ der Polizei?, scherzten manche in den Sozialen Medien. Tatsächlich waren die Tiere jedoch ausgebüxt und warteten im Vorgarten der Dienststelle auf ihren Besitzer.

Gegen Mitternacht erhielt die PI Füssen nach eigenen Angaben die Mitteilung, dass im „Hopfener Dreieck“ zwei Esel auf den Straßen unterwegs seien. Bis zum Eintreffen der Streife hatten sich die zwei Grautiere aber bereits verdünnisiert. Kurze Zeit später entdeckten die Beamten die Tiere jedoch unweit des Festspielhauses Neuschwanstein.

Polizist fängt Esel ain

Ein Alpinbeamte der PI Füssen organisierte daraufhin ein Bergseil und führte die beiden Esel zur Dienststelle. Dort fanden die beiden Flüchtigen im Vorgarten eine vorübergehende Bleibe bis die Polizisten den „Eselhalter“ ermitteln konnten. Dieser holte seine beiden „Ausbrecher“ am Morgen ab und führte sie zurück in den Stall.

Ausgebüxte Tiere sorgen auf Facebook für zahlreiche Scherze

In der Zwischenzeit hatten die beiden Esel vor der Polizeidienststelle jedoch für Gesprächsstoff auf Facebook inklusive 45 „Likes“ gesorgt. „Die neuen Dienstfahrzeuge! In Zeiten von Corona muss jeder Einsparungen machen!“, scherzte ein User. Ein anderer witzelte: „Die wollen zur Herde.“ Und wieder andere hatten sich schon auf ein Krippenspiel gefreut.

Für die beiden Esel hatte ihr nächtlicher Ausflug jedoch keine teuren Konsequenzen: Eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Ausgangssperre müssen die beiden wohl nicht fürchten, heißt es von Seiten der Polizei:

kb

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