Startschuss für Pilotprojekt

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Tatkräftiges Quartett: Marco Lehmann (v. l.), Cornelia Bodenstab, Paul Iacob und Marc Paare packen beim symbolischen Spatenstich in der Allgäu-Kaserne tatkräftig mit an.

Füssen – „Es geht endlich los“, freute sich Oberstleutnant Marc Paare am vergangenen Mittwoch über den Spatenstich zu einem „Pilotprojekt für Deutschland“: In den kommenden zweieinhalb Jahren soll in der Allgäu-Kaserne eine neue Sport- und Kletterhalle entstehen. Baubeginn soll Ende Mai sein.

Mit der neuen Sport- und Kletterhalle, die die altersschwache bisherige Halle ersetzt, wird den rund 1100 in Füssen stationierten Soldaten künftig „eine deutliche Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten“ zur Verfügung stehen, erklärte Paare. Der am Freitag abgelöste Kommandeur des Gebirgsaufklärungbataillons 230 äußerte sich vor allem deswegen so erleichtert über den nun in Sichtweite befindlichen Baubeginn, da bereits 2006 mit der Planung begonnen worden sei. Allerdings habe sich das Genehmigungsverfahren in der Folgezeit hingezogen. 

Deshalb freute sich auch Cornelia Bodenstab über den Spatenstich, der „den Beginn der Realisierung von oft jahrelangen Vorbereitungen“ dokumentiere. Die Leiterin des Staatlichen Baumamtes Kempten bezeichnete den Bau als „ein sehr positives Signal“ für den Bundeswehrstandort und unterstrich: „Ich freue mich schon auf die Einweihung!“ 

Neben Paare, Bodenstab sowie dem Referartsleiter im Kompetenzzentrum Baumanagement in München, Fregattenkapitän Marco Lehmann, packte auch Bürgermeister Paul Iacob (SPD) beim Spatenstich zur Schaufel. Zuvor hatte er hervorgehoben, dass mit dem Bau der neuen Halle „einen wesentlichen Schritt dafür getan“ werde, dass die Ausbildung und die Einrichtung der Bundeswehr-Gebirgstruppe in Füssen künftig „auf hohem Niveau“ sein werden. Darum wünschte er „gutes Gelingen“. 

Die neue Sport- und Kletterhalle mit einer Gesamtnutzfläche von insgesamt etwa 1500 Quadratmetern, von denen 970 Quadratmeter auf den Sporthallenraum sowie 214 Quadratmeter auf die Kletterhalle entfallen, ist dabei nach Informationen des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr das erste Infrastrukturprojekt, das nach der neuen Musterplanung für die spezialisierte Ausbildung des Heeres im Bereich Klettern und Abseilen realisiert wird. Unmittelbar an der Sporthalle soll später auch ein Kletterturm gebaut werden.

lex

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