Retter müssen zu fünf Einsätzen ausrücken

Füssener Bergwacht hat am Wochenende alle Hände voll zu tun

Rettungshubschrauber im Gebirge
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Am Straußberg bergen die Bergretter einen abgestürzten E-Biker.

Füssen – Viel zu tun hatte die Bergwacht Füssen am vergangenen Wochenende. Sie rettete nach eigenen Angaben eine verletzte Frau aus dem Tegelberg-Klettersteig, versorgte einen Schlaganfall-Patienten, kümmerte sich um einen abgestürzten E-Biker, einen Allergiker sowie einen schwer gestürzten Radler. 

Am vergangenen Wochenende wurde die Bergwacht Füssen mit den Kameraden der Bergwacht Kaufbeuren, die an den Wochenenden mit zwei Bergrettern die Füssener unterstützen, zu fünf Einsätzen gerufen.

Los ging es am Samstag Mittag. Im Tegelberg-Klettersteig war eine 21-Jährige abgerutscht und hatte sich dabei am Fuß verletzt. Die Bergretter flogen mit dem Rettungshubschrauber RK2 aus Reutte zum Tegelberg, wo zwei Retter mit der Seilwinde am Klettersteig abgesetzt wurden. Nach der Erstversorgung flog der Rettungshubschrauber die junge Frau in das Krankenhaus Füssen. Ein Bergretter begleitete ihren Freund weiter durch den Klettersteig und zur Bergstation.

Nur wenige Stunden später musste die Bergwacht erneut ausrücken. In Zusammenarbeit mit dem Rettungshubschrauber aus Reutte versorgte sie einen 35-jährigen Schlaganfall-Patient am Tegelberg. Dieser wurde in das Krankenhaus Kaufbeuren geflogen. Am Abend meldete sich ein E-Biker bei der Bergwacht. Er war in unwegsamem Gelände im Bereich Straußberg / Ahornspitze abgestürzt.

Nach der Erstversorgung des erschöpften, leicht verletzten Radlers durch einen Bergretter und den Notarzt des Rettungshubschraubers RK2 wurde der Patient in das Krankenhaus Füssen geflogen. Ein weiteres Team der Bergwacht Füssen kümmerte sich unterdessen um den Abtransport des geliehenen und schwer beschädigten E-Bikes.

Per Seilwinde zum Patienten

Am nächsten Tag wurden die Bergretter erneut zu einem Fahrradsturz gerufen. Der Biker war am Schützensteig in Richtung Ammerwald-Hotel verunglückt. Aufgrund seines ernsten Gesundheitszustandes und der abgelegenen Lage forderten die Bergwachtler einen Rettungshubschrauber an. Der Rettungshubschrauber Christoph 17 nahm in Füssen einen Bergretter auf und brachte ihn zusammen mit dem Notarzt zur Einsatzstelle. Dort wurden sie mit der Rettungswinde zur Versorgung und zum Abtransport des Patienten hinabgelassen.

Parallel zu diesem Einsatz versorgte eine zweite Mannschaft der Bergwacht Füssen einen Allergiker am Alatsee zusammen mit einem Notarzt. Durch einen Bienenstich war der Mann in einen kritischen Gesundheitszustand geraten.

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