Gebirgsversorger stellen sich vor

Füssener Gebirgsversorgungsbataillon 8 präsentiert sich dem neuen Brigade-Führer

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Bataillonskommandeur Oberstleutnant Sascha Müller (links) empfängt Brigadekommandeur Oberst Maik Keller in der Allgäu-Kaserne.

Füssen – Der neue Brigadekommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Oberst Maik Keller, hat jetzt  das Gebirgsversorgungsbataillon 8 in der „Allgäu-Kaserne“ in Füssen besucht. Die Füssener Soldaten nutzten die Chance, um ihr tägliches Handwerk, ihre Spezialgebiete und ihre Fahrzeuge vorzustellen.

Es war spürbar anders als sonst: Auf dem großen Exerzierplatz der Allgäu-Kaserne, wo das Gebirgsversorgungsbataillon üblicherweise zu feierlichen Anlässen antritt, standen kürzlich zahlreiche Fahrzeuge, die die Versorger zu bieten haben. Der Grund: Oberst Maik Keller hatte sich für einen Besuch angekündigt. Dieser hatte am 23. April das Kommando über die Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“ übernommen und folgt damit Brigadegeneral Jared Sembritzki. Die Brigade bildet mit ca. 5300 Soldaten den Kern der Gebirgstruppe der Bundeswehr und ist an den Standorten Bad Reichenhall, Mittenwald, Bischofswiesen, Ingolstadt und Füssen vertreten. 

Die aktuelle Corona-Krise bestimmte die Rahmenbedingungen des Besuches: Es fand kein großer Appell statt. Dieser hätte sich aufgrund der derzeitigen Mindestabstandsregeln ohnehin schwierig gestaltet. Der neue Brigadekommandeur durfte stattdessen eine statische Vorstellung ausgewählter Großgeräte und Fahrzeuge verfolgen, um das Gebirgsversorgungsbataillon 8 kennenzulernen. 

Bataillon wird vorgestellt 

Nachdem Oberstleutnant Sascha Müller Oberst Keller empfangen hatte, gab es eine Einweisung in das Bataillon sowie eine kurze Gesprächsrunde. Anschließend begann der Rundgang bei kühlen Frühlingstemperaturen auf dem sogenannten „Ex-Platz“. Stolz präsentierten die Soldaten ihre Spezialgebiete und erklärten dem neuen Brigadekommandeur ihr tägliches Handwerk. In Bereichen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden konnte, trugen die Soldaten ihre Mund- und Nasenbedeckung. „Vermummt“ beantworteten sie so Oberst Kellers Fragen. Interessiert ließ sich dieser herumführen. Dabei zeigte er sich begeistert von den einzelnen Stationen und den Geräten. 

Nach dem feldmäßigen Mittagessen und einer klein gehaltenen Gesprächsrunde mit den Chefs, Spießen und Vertrauenspersonen des Verbandes verließ der Brigadekommandeur mit vielen positiven Eindrücken die „Allgäu-Kaserne“. Und für die Füssener Soldaten war es eine gelungene Abwechslung in ihrem normalen Dienst. 

Müller ist zufrieden 

Das Fazit des Bataillonskommandeurs Oberstleutnant Müller fiel nach dem Besuch positiv aus: „Wir hatten die einmalige Gelegenheit, dem neuen Brigadekommandeur unseren Verband, unsere Fähigkeiten und unser Material einen ganzen Tag lang zu präsentieren. Dies ist uns hervorragend gelungen.“

kb

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