Schüler nutzen "Erfindernacht" am Gymnasium für Forschungen

Früh übt sich

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Die Schüler Ryan (v.l.), Paul und Lasse üben sich im Rahmen von „Jugend forscht“ als Kriminalitätsforscher am Gymnasium in Füssen.

Füssen – In der vierten „Erfindernacht“ am Gymnasium Füssen haben Schülerinnen- und Schülerteams in der vergangenen Woche Forschungsarbeit geleistet.

Direktor Anton Wiedemann schaute voller Neugier in einem Schulraum vorbei, der bis spät abends für unterschiedliche Projekte diente. Betreuerinnen der Forschergruppen waren die Lehrerinnen Anja Dotzauer und Alexandra Mende. Der jeweilige Bericht mit den Ergebnissen wird für den Wettbewerb „Jugend forscht“ eingereicht, der bekanntlich zunächst auf Regionalebene stattfindet.

Bereits zum dritten Mal beteiligt sich daran Nathan aus Rieden am Forggensee. Der 14-Jährige untersucht die Wirkungsweise von feromagnetischen Stoffen. Nathan stellt für den Kreisbote sogar eines seiner beeindruckenden Experimente vor.

Ebenfalls im dritten Jahr als Forscher tätig ist ein paar Schritte entfernt der gleichaltrige Lasse aus Füssen. Mit dem zehnjährigen Ryan als Partner wird Lasse forschend auf dem Gebiet Geo- und Raumwissenschaften seinen Beitrag für den Forschungswettbewerb leisten. „Weil unser Thema Kriminalität ist, untersuchen wir wie Fingerabdrücke genommen werden können“, erläutert der jüngere Forscher, was hier auf einer Schulbank mit Sorgfalt geschieht. „Wir haben zum Thema auch Fakten recherchiert, die wir im Bericht zusammenfassen. Das ist eine Arbeit am Computer“, so Lasse. Verstärkt wird das Forscherteam mit dem Schwerpunkt „Jungendkriminalität“ durch Simon, der 14 Jahre alt ist. Als Assistent ist auch noch der Schüler Paul dabei.

Reaktion auf farbige Nüsse 

Um zu verstehen, warum es beim Projekt der Schülerinnen Isabelle und Johanna geht, sind Beobachtungen am Terrarium erforderlich. „Wir stellen durch Beobachtungen fest, wie fünf chinesische Baumstreifenhörnchen auf farbig bemalte Nüsse reagieren“, erklärt die zwölfjährige Isabelle. Sogar „unsere dicke Berta“, weiß die elfjährige Johanna, reagiere wie ihre vier Artgenossen „auf bestimmte Farbtöne aggressiv“.

Chris Friedrich

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