Neuer Lebensabschnitt

Gymnasium Füssen: Schulleiter Anton Wiedemann geht in Ruhestand

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Eines von vielen Geschenken: Der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Schwaben, Peter Kempf (links), würdigt den aus dem Schuldienst verabschiedeten Leiter des Gymnasiums Füssen, Anton Wiedemann, mit einer Urkunde.

Füssen – „Alles hat seine Zeit“, sagte Anton Wiedemann. Nach sieben Jahren an der Spitze des Füssener Gymnasiums verabschiedete er sich am vergangenen Donnerstag im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand.

Während der 65-Jährige mit einer großen Feier aus seinem Dienst als Schulleiter der Schule verabschiedet wurde, zeichnete nicht nur er „ein positives Gesamtbild“ seiner sieben Jahre an der Spitze der Schule. Neben Kollegen, Elternbeiräten und einigen Schülern erwiesen dem Mathematik- und Physiklehrer auch mehrere Ehrengäste, darunter der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Schwaben, Peter Kempf, sowie Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU), in der Aula des Gymnasiums ihre Reverenz. 

Landrätin Zinnecker wünschte neben Wiedemann auch dessen Nachfolger im Amt des Schulleiters, Michael Gschnaidner, der die zahlreichen Festgäste begrüßt hatte, „alles Gute“ für die Zukunft. Sowohl auf Wiedemann als auch Gschnaidner wartet schließlich „etwas, das Sie noch nicht kennen.“, so Zinnecker. „Eine erfüllte Karriere und ein bewegtes Berufsleben“ liegen nun hinter dem aus der Holledau stammenden Oberstudiendirektor Wiedemann, dem die „Schule als ein Ort des Wachsens, Lernens und Reifens“ am Herzen gelegen habe. 

Daher dankte ihm Zinnecker „im Namen des Landkreises“. Johanna Fleschhut und Tom Schamberger von der Schülermitverwaltung vertauschten danach die bisherigen Rollen, indem sie dem ausscheidenden Direktor ein Zeugnis ausstellten, wonach dieser „alles stets zuverlässig“ erledigt habe. Voll des Lobes über Wiedemann war auch der Vorsitzende des Elternbeirats, Peter Fahrnholz, der dem Oberstudiendirektor „hohes Engagement“ attestierte und ihn den „Vater der Schulfamilie“ nannte. 

Der Vorsitzende des Personalrats des Gymnasiums, Benjamin Fischer, dankte Wiedemann indes dafür, „dass sie unser Schulleiter waren.“ Nach verschiedenen akrobatischen sowie musikalischen Darbietungen von Schülern hob der stellvertretende Schulleiter Gschnaidner zu einer noch größeren Eloge auf Wiedemann an. Dabei lobte er speziell dessen viele Talente und Fähigkeiten, die ihn zu einem perfekten „school man“ gemacht hätten, wie ihn anschließend auch der leitende Oberstudiendirektor Kempf würdigte. 

Im Rahmen seiner Ansprache erkannte er unter anderem Wiedemanns stetes Anliegen der „Förderung von Schülern“ sowie dessen „sieben sehr erfolgreiche Jahre als Schulleiter“ an. Wiedemann selbst sagte in seiner Abschiedsrede unter anderem, dass er „überwältigt“ von dieser feierlichen Verabschiedung sei. Das Schicksal habe es immer „gut mit mir gemeint“, bekannte er dankbar.

lex

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