Füssener Rathaus soll 2020 verteidigt werden

Europa im Fokus

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Daniel Schreiner (Mitte) will für die Füssener SPD ins Europa-Parlament einziehen, wie er Ilona Deckwerth und Georg erklärt.

Füssen – „Die Füssener SPD ist zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr“, sagte Vorsitzende Ilona Deckwerth in der Jahresversammlung in der „Villa Toscana“.

„Mit sechs Sitzen im Stadtrat sind wir gut vertreten. Außerdem stellen wir mit Paul Iacob auch den Bürgermeister“, stellte Deckwerth fest. Im Vordergrund der Arbeit steht nun aber zunächst die anstehende Europa-Wahl. „Dass wir in insgesamt vier Legislaturperioden den Ersten Bürgermeister gestellt haben ist ein nicht von der Hand zu weisender Erfolg“, fügte die Vorsitzende hinzu. Ferner habe die SPD in fünf Beiräten den Vorsitz, eine Tatsache die für die Stärke und Präsenz der Füssener SPD spreche. 

Auch im Ostallgäuer Kreistag stehen drei Füssener Sozialdemokraten. „Leider sind die beiden Sitze im bayerischen Landtag bei den letzten Wahlen verloren gegangen – eine Tatsache die uns betroffen macht“, blickte sie zurück. Erfreut äußerte sie sich über die Tatsache, dass mit Michelle Derbach und Marco Schürmann wieder zwei junge neue Mitglieder in den Reihen der SPD begrüßt werden konnten. „Wir hoffen dass sich dieser Trend fortsetzt“, meinte sie.

Mit einer Stimme

Zunächst liegt der Fokus des Füssener Ortsverbands auf der Europa-Wahl Ende Mai. Der SPD-Kandidat für diese Wahl, Daniel Schreiner, beantwortete im Dialog mit Ilona Deckwerth und Georg Waldmann deren Fragen unter dem Titel „Europa – jetzt erst recht“. „Bei den in Zukunft großen Anforderungen muss Europa mit einer Stimme sprechen. Deshalb ist es von großer Wichtigkeit, dass die Wählerinnen und Wähler mit ihrem Votum pro Europa abstimmen“, lautete sein Appell. 

Schreiner, der sich für die Inklusion im Sport stark macht, bemängelt, dass Deutschland auf diesem Gebiet ganz weit hinten stehe. Weiter forderte er einheitliche europäische Richtlinien beim Wohnungsbau und moniert den Kostenaufwand durch die verschiedenen Standorte für Verwaltung und Parlament in Brüssel und Straßburg. „Dies ist ein Unding und ich fordere eine europäische Hauptstadt!“, so der Kandidat weiter. 

Deckwerth an der Spitze

Der Bericht der Kassiererin Johanna Bobinger fand die Zustimmung der Versammlung. Sie wurde, ebenso wie die gesamte Vorstandschaft, einstimmig entlastet. Bei den anstehenden Neuwahlen des Vorstandes wurde Ilona Deckwerth in ihrem Amt bestätigt. Ihre Stellvertreter sind Daniel Schreiner und Georg Waldmann. Die Kasse wird weiter von Johanna Bobinger verwaltet, Schriftführerin ist Brigitte Protschka in Zusammenarbeit mit Heidi Ebert. Mitgliederbeauftragte ist Helga Manthey. Der 15-köpfigen Gruppe der Beisitzer gehören Wolfgang Bader, Heidrun Ebert, Paul Iacob, Sonja Kniephoff, Gerhard König, Brigitte Riedlbauer, Ingo Risch, Lothar Schaffrath, Hanni Semlin-Leix, Dr. Paul Wengert, Hans Hack, Petra Vogel, Michelle Derbach, Marco Schürmann und Tobias König an.

ed

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