Dritte Auflage startet Mitte Februar

Füssener Kulturfestival: Nicht nur Europa zu Gast

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Christine Eixenberger verspricht in Füssen bayerische Unterhaltung.

Füssen – Nach 2019 gehen die „LechKlänge“ heuer zum zweiten Mal in dem „besonderen Rahmen“ in der Lechhalle im Magnuspark über die Bühne, wie es Stefan Fredlmaier am Dienstag formulierte.

Bei einer Pressepräsentation des diesjährigen Programms des von Füssen Tourismus und Marketing (FTM) 2020 bereits zum dritten Mal veranstalteten kleinen Kulturfestivals hatte der FTM-Chef aber nicht nur für die „tollen Gastgeber“ lobende Worte übrig, sondern auch für das Motto in diesem Jahr. 

Dieses lautet: „Europa zu Gast in Füssen“. Immerhin sei er ein Fan der europäischen Idee unterstrich Fredlmeier dazu. Dementsprechend treten bei den „LechKlängen“ am 14. und 15. Februar an zwei Abenden sowohl deutsche als auch internationale Künstler auf, die „eine bunte Mischung“ aus Kabarett, Musik und Gesang darbringen, wie die Organisatorin der Veranstaltung, Sabina Riegger, verspricht. 

Und während sich die Herkunft eines der insgesamt acht Interpreten dabei nicht einmal auf Europa beschränkt, wolle man damit dokumentieren, „dass Füssen eine weltoffene Stadt ist“, stellt Fredlmeier klar, der zudem hervorhebt: „Wir wollen die Stadt damit aber auch noch weiter beleben und ein gewisses Profil sowie einen bestimmten Anspruch zeigen.“ 

In den vergangenen beiden Jahren sei die Resonanz denn auch „ganz gut“ gewesen, und zwei Tage hätten sich als Festivaldauer bewährt. Den Auftakt zu dem künstlerisch vielfältigen Kulturspektakel macht am Freitag, 14. Februar, ab 19.30 Uhr der österreichische Kabarettist Ludwig Müller, bevor anschließend das Duo „Pizzico di Sole“ die Bühne betritt. 

Dieses bilden die süditalienische Sängerin und Songschreiberin Sandra Dell´Anna und der aus Argentinien stammende Gitarrist Mathias Collantes, die mit ihren Balladen sowie jazzig angehauchten Latin-Popliedern mehr als nur einen Hauch von Sonne in den Allgäuer Winter zu bringen versuchen dürften. 

Den ersten Abend runden schließlich Dardan Qaka aus dem Kosovo mit albanischer Volksmusik auf der von ihm selbst gebauten Langhalslaute sowie der auf Zypern geborene Gitarrist Nicolas Kyriakou ab, der klassische Gitarrenkompositionen vorträgt. 

Kulinarische Genüsse

Wie es sich anhört, wenn ein griechischer Pianist eine deutsche Sängerin auf dem Klavier begleitet, können die Besucher des zweiten Abends erleben, an dem Kirstin Hesse und Dr. Konstantinos Kalogeropoulos ab 19 Uhr unter anderem bekannte Chansons von Edit Piaf und Marlene Dietrich präsentieren. 

Heimatlich bayerisch wird es schließlich mit Christine Eixenberger, die laut Sabina Riegger als „komödiantische Nahkampfwaffe“ gilt und es dabei vermutlich ganz gehörig auf die Lachmuskeln des Publikums abgesehen hat. 

Die Besucher der diesjährigen „LechKlänge“ dürfen sich indes nicht nur auf viel künstlerisches Entertainment, sondern auch auf kulinarischen Genuss freuen, zu dem die Veranstalter einen „Europa-Teller“ voller landestypischer Spezialitäten anbieten.

lex

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